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Orensfelsen, Neuscharfeneck und eine Walddusche

Albersweiler - Orensfelsen - Landauer Hütte - Ruine Neuscharfeneck - Landauer Hütte - Historische Walddusche - Frankweiler - St. Johann - Albersweiler

Steckbrief

  • Start/Ende: Bahnhof in Albersweiler
  • Wanderzeit: 4:00 Stunden
  • Länge: 14,5 km
  • Tiefster Punkt: 165 m
  • Höchster Punkt: 553 m
  • Summe Steigungen/Gefälle: 516 m
  • Anspruch: anspruchsvoll
Blick vom Orensfelsen in das Queichtal
Blick vom Orensfelsen in das Queichtal
Blick auf Burg Trifels und Ruine Scharfenberg
Blick auf Burg Trifels und Ruine Scharfenberg

Die Wanderung beginnt am Bahnhof in Albersweiler. Wir gehen hier links die Straße entlang, biegen dann nach rechts in die Hauptstraße ab und folgen der Markierung "schwarzer Punkt auf weißem Strich". Wir biegen nach links in die Rehbergstraße, die dann rechts in die Straße "Im vorderen Großthal" übergeht. An der Gabelung nach dem letzten Haus biegen wir links ab und gehen auf dem asphaltierten Weg weiter hinauf. An Abzweigungen folgen wir unserem Weg, der schließlich in einen Schotterweg übergeht. Von hier aus sieht man auf der linken Seite die Burg Trifels oberhalb von Annweiler.

Am Steinbruch wenden wir uns rechts und an der Weggabel laufen wir rechts weiter aufwärts. Der Weg geht in einen schmalen Pfad über, der am Rehköpfchen hinaufführt. Wir erreichen einen breiteren Weg und gehen geradeaus. Es geht nun wieder etwas abwärts; an Abzweigungen folgen wir dem gut sichtbaren Wegzeichen. An einer Kreuzung wandern wir Richtung Orensfelsen geradeaus hinauf und an der nächsten Gabelung rechts. Nach einigen Minuten führt links ein schmaler Pfad ab. Wir queren einige Fahrwege; bei einer Kreuzung mit einem Waldweg biegen wir im spitzen Winkel nach links ab und erreichen schließlich den Orensfelsen auf dem Orensberg (1:30), von dem man einen wunderschönen Blick auf Burg Trifels und das Queichtal hat. Der Orensfelsen befindet sich auf 564 m Höhe. Auf dem Orensberg befand sich bereits 500 v.Chr. eine keltische Fliehburg, von der heutzutage noch ein 2,5 km langer Ringewall erhalten geblieben ist, der einst 4 m breit war.

Ruine Neuscharfeneck: Wohnbau und Burgfelsen
Ruine Neuscharfeneck: Wohnbau und Burgfelsen

Vor dem Felsen führt der Weg rechts hinab und macht gleich eine Rechtsbiegung. Wir kommen an einer Sitzgruppe vorbei. Von hier aus hat man nochmals eine schöne Sicht auf das Queichtal bei Annweiler. Es geht geradeaus auf den Forstweg; bei zwei Weggabelungen nehmen wir jeweils den linken Weg und gelangen bald darauf zur Landauer Hütte (1:55). Hier besteht an Wochenenden die Möglichkeit zur Stärkung. Wir gehen hier links an der Hütte vorbei und folgen dem schwarzen Punkt auf dem weißen Strich. Nach etwa zehn Minuten erreichen wir die Burgruine Neuscharfeneck.

Ruine Neuscharfeneck

Die Burg Neuscharfeneck wurde 1250 erbaut und fiel 1416 an die Kurpfalz. Sie wurde 1460 erweitert und im Bauernkrieg 1524/25 durch Feuer zerstört. Anschließend wurde sie nochmals aufgebaut und erweitert. Im 30-jährigen Krieg wurde die Anlage 1633 endgültig zerstört.

Historische Walddusche im Hainbachtal
Historische Walddusche

Nach Besichtigung der Ruine gehen wir auf der anderen Seite der Mauer herum und denselben Weg wieder zur Landauer Hütte zurück. An der Hütte vorbei biegen wir auf den zweiten Weg von links ab und folgen nun der Markierung "rot-weißer Balken" Richtung Gleisweiler. Der Weg verläuft nun bergab. Wir kreuzen einen Fahrweg und überqueren einen Bach. Hier gehen wir geradeaus weiter an der linken Bachseite entlang und an der Kreuzung links geradeaus. Bald darauf führt rechts ein schmaler Weg zur Walddusche ab. Wir queren zweimal den Hainbach und erreichen die historische Walddusche (2:45).

Historische Walddusche

Die historische Walddusche im Hainbachtal wurde 1849 erbaut; sie war Teil der damaligen "Kaltwasseranstalt", die zum Sanatorium von Gleisweiler gehörte.

Sie ist eine Kombination aus Dusche, Sturzbach und Wellenbad und wird über einen 78 m langen Kanal vom Hainbach gespeist. Die Walddusche war bis 1878 in Betrieb und wurde 1991 restauriert.

Wir benutzen den Weg auf der linken Seite des Baches und gehen im Talgrund weiter. Bei der Gabelung geht es links hinauf auf den Fahrweg. Hier treffen wir wieder auf das Wegzeichen "rot-weißer Balken" und wenden uns rechts. Der Weg führt auf eine kleine asphaltierte Straße; hier laufen wir geradeaus weiter. An der nächsten Wegkreuzung biegen wir rechts in den Weg ein, folgen nun der Markierung "roter Balken" und queren ein letztes Mal den Hainbach.

Historische Klosterkirche St. Johann
Historische Klosterkirche St. Johann

Wir gelangen auf einen Schotterweg, biegen hier links ab und erreichen Frankweiler. Hier geht es rechts in die Ringelsbergstraße. An der darauffolgenden Gabelung gehen wir rechts weiter. An einer Abzweigung zum Parkplatz laufen wir geradeaus weiter am Weinberg entlang.

Nach einer Weile kommen wir zu einer Kreuzung; hier geht es links geradeaus hinunter und kurz darauf in der Linkskurve geradeaus. Wir folgen nun der Markierung "blau-weißer Balken". Vor uns sehen wir bereits Albersweiler. Wir biegen rechts auf den Asphaltweg ab, gehen am Landhotel Annahof vorbei die Straße hinunter und an der Gabelung links. Wir kommen an der historischen Klosterkirche St. Johann vorbei.

Wir biegen rechts in die Straße und gleich wieder links auf den Fußweg entlang des Baches. Dieser führt auf eine Straße; wir gehen geradeaus am Sportplatz und der Feuerwehr vorbei. An einer Straßenkreuzung laufen wir geradeaus weiter und biegen beim Heerweg rechts ab. An der nächsten Abzweigung geht es weiter geradeaus, links in die Weinstraße und dann rechts in die Hauptstraße. Nach Haus Nr. 42 biegen wir links ab und gelangen wieder zum Bahnhof Albersweiler (4:00).

Weitere Verweise

Anfahrt / Abfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Albersweiler liegt an der Queichtalbahnstrecke von Landau nach Pirmasens.

Wanderkarten

Topographische Karte 1:25.000 – Neustadt an der Weinstraße / Maikammer / Edenkoben / Landau in der Pfalz
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
ISBN 3-89637-285-8

Topographische Karte 1:50.000 – Wandern und Radwandern in der Südpfalz
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
ISBN 3-89637-303-X

Wander- und Freizeitkarte 1:40.000 – Naturpark Pfälzerwald Südteil
Pietruska Verlag & Geo-Datenbanken GmbH
ISBN 3-934895-41-7

Die Seite wurde am 23. Dezember 2007 aktualisiert.

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