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Ruine Spangenberg, Totenkopfhütte und Hellerplatz

Lambrecht - Iptestal - Erfenstein - Burgruine Spangenberg - Totenkopfhütte - Hellerplatz - Kaisergarten - Lambrecht

Steckbrief

  • Start / Ende: Bahnhof in Lambrecht (Pfalz)
  • Wanderzeit: 5:00 Stunden
  • Länge: 20,8 km
  • Tiefster Punkt: 165 m
  • Höchster Punkt: 565 m
  • Summe Steigungen/Gefälle: je 576 m
  • Anspruch: anspruchsvoll

Wegbeschreibung

Ruine Spangenberg, im Hintergrund Ruine Erfenstein
Ruine Spangenberg, im Hintergrund Ruine Erfenstein

Diese Wanderung startet am Bahnhof von Lambrecht. Wir gehen die Bahnhofstraße hinunter, folgen der Wegmarkierung "gelbes Kreuz" Richtung "Elmstein" und biegen dann rechts auf die B39 ab. Wir überqueren diese und gehen rechts an der Sparkasse vorbei. Es geht über die Friedrich-Ebert-Brücke in die Marktstraße zur Kirche hinauf. Am Klosterbrunnen vorbei laufen wir in die Grabenstraße und dann geradeaus in den Oberen Kleinen Weg. An der darauffolgenden Straßenkreuzung wandern wir geradeaus in die Schorlenbergstraße, die auf einen Feldweg führt. An der Weggabel gehen wir links hinauf.

Nach einer Weile gelangen wir zu einer größeren Weggabel, an der wir rechts abwärts gehen. Wir folgen nun dem Fahrweg, bis wir zu einer Straße gelangen. Wir gehen diese geradeaus weiter, passieren einen Kinderspielplatz und erreichen Iptestal. An der Abzweigung halten wir uns rechts. Kurz darauf verlassen wir wieder den Ort. Auf der rechten Seite fließt der Speyerbach und führt die Bahnstrecke des Kuckucksbähnel entlang. An der Abzweigung kurz vor dem Bahnhof von Erfenstein geht es links in die Spangenbergstraße. Wir gelangen zum Parkplatz Spangenberg, halten uns hier links und laufen gleich rechts den Fußweg mit der Markierung "weiß-grüner Balken" hinauf zur Burgruine Spangenberg (1:30).

Burg Spangenberg

Die Burg Spangenberg wurde vermutlich im 11. Jahrhundert erbaut. Im Rahmen der Weißenburger Fehde zwischen dem pfälzischen Kurfürsten Friedrich I. und dem Herzog von Pfalz-Zweibrücken kam es 1470 zur gegenseitigen Zerstörung der gegenüberliegenden Burgen Spangenberg und Erfenstein. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde Burg Spangenberg wieder bewohnbar gemacht. Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde die Burg gleich im ersten Kriegsjahr zerstört und nicht mehr aufgebaut.

Studerbild
Studerbild

Nach der Besichtigung der Burgruine laufen wir den Weg weiter hinauf. Wir kreuzen zwei Fahrwege und gehen jeweils geradeaus. Bei einem weiteren Fahrweg wandern wir auf diesem geradeaus weiter. An der nächsten Kreuzung, an der eine Rastmöglichkeit besteht, geht es ebenfalls geradeaus Richtung "Totenkopf". An Abzweigungen folgen wir dem Fahrweg. An einer größeren Kreuzung mit einer Schutzhütte geht es ebenfalls erneut Richtung "Totenkopf". Wir gehen am Studerbild vorbei und gelangen kurz darauf zur Totenkopfhütte (2:30). Die Hütte ist am Wochenende bewirtschaftet.

Wir gehen vor der Hütte nach links und folgen nun dem Wegzeichen "blau-gelber Balken" Richtung "Hellerhütte". An der Weggabel kurz nach dem Parkplatz halten wir uns links und gehen einige Meter weiter rechts den Waldpfad hinauf. In Serpentinen geht es nun aufwärts und bald darauf wieder hinunter auf einen Fahrweg, den wir queren. An einem weiterem Fahrweg gehen wir geradeaus weiter. Auf der linken Seite haben wir einen schönen Ausblick auf das Höllischtal nach Erfenstein. An einer Abzweigung halten wir uns rechts und erreichen kurz darauf die Neustadter Hütte am Hellerplatz (3:00).

Breite Loog
Breite Loog

Wir gehen vor der Hütte links Richtung "Kaisergarten/Lambrecht" den schmalen Pfad hinauf. Wir queren schräg einen Fahrweg und laufen an einer Kreuzung auf unserem Waldpfad geradeaus weiter. Bald darauf gelangen wir zu dem Grenzfelsen "Breite Loog" (3:35).

Breite Loog

Die "Breite Loog" ist ein Grenzfelsen mit Inschriften "In Freundschaft renoviert ...". Der Anlaß zu dieser Freundschaftsbekundung lag in der Erinnerung an die Beilegung jahrhundertelanger Streitigkeiten zwischen Lachen-Speyerdorf und Hambach, bei der 1748 einige Männer tödlich verwundet wurden.

Lambrecht
Blick auf Lambrecht

Unser Weg führt am Grenzfelsen vorbei hinauf zur Schutzhütte auf dem Kaisergarten. Links führt ein Pfad zur Alten Unger. Wir gehen an der Hütte schräg rechts in den Waldpfad hinein. Wir überqueren die nächste Zeit vier Fahrwege. Bald darauf sehen wir links unter uns die Häuser von Lambrecht. An einer Weggabel verlassen wir kurzzeitig unsere Markierung und laufen rechts hinauf zum Aussichtturm und "Dicken Stein" (4:15).

Wir gehen denselben Weg wieder hinunter und biegen den rechts auf den Weg mit der Markierung "blau-gelber Balken" ab. Auf dem Fahrweg wenden wir uns nach links. Bald darauf führt unser Weg wieder rechts ab. Wir gehen in Kehren zu einem weiteren Fahrweg hinunter und biegen hier erneut rechts ab. An einer Weggabelung geht es links. Wir gehen am Friedhof vorbei die Straße abwärts und erreichen wieder die Kirche. Die Markierung "gelbes Kreuz" führt uns nun den gleichen Weg zurück zum Bahnhof von Lambrecht, an dem diese Wanderung endet (5:00).

Einkehren

Einkehr ist in der Burgruine Spangenberg, in der Totenkopfhütte, in der Neustadter Hütte am Hellerplatz und in Lambrecht möglich.

Wanderkarten

Topographische Karte 1:25.000 – Lambrecht (Pfalz) / Elmstein
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
ISBN 3-89637-284-X

Topographische Karte 1:50.000 – Wandern und Radwandern in der Südpfalz
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
ISBN 3-89637-303-X

Die Seite wurde am 03. April 2007 aktualisiert.

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