Start der Wanderung ist am Bahnhof von Mußbach, einem Ortsteil von Neustadt an der Weinstraße. Vom Bahnhof geht es mit dem roten Dreieck rechts in die Kurpfalzstraße. Bei der Straßengabelung laufen wir links in die Loblocher Straße. Es geht an der St. Nikolaus-Kapelle vorbei. Wir gelangen wieder auf die Kurpfalzstraße, der wir geradeaus folgen. Hier sind wir bereits in Gimmeldingen, ebenfalls ein Ortsteil von Neustadt. An der darauffolgenden Abzweigung geht es geradeaus in die Meerspinnstraße und nach dem Brunnen rechts in die Peter-Koch-Straße. Wir passieren den ältesten Mandelbaum Gimmeldingens und biegen links in die Holzmühlstraße. Es geht am Sportplatz vorbei und in das Mußbachtal hinein. Wir laufen an der Ludwigsruhe vorbei in den Wald hinein. Es geht an der Talmühle vorbei und an der darauffolgenden Weggabel nach links.
Wir passieren das Alte Jagdhaus Looganlage, überqueren hier den Mußbach und laufen rechts auf dem Asphaltweg zum Forsthaus Benjental. Wir folgen weiter dem roten Dreieck geradeaus am Bach entlang (0:55).
Wir passieren die Überreste der Platschen Mühle, die 1821 erbaut und 1900 stillgelegt wurde. Hier ist nur noch ein Mahlstein sichtbar. Bald darauf erreichen wir die Reste der Unteren Mühle, die 1718 erbaut wurde und 1886 abgebrannt ist. An der darauffolgenden Weggabel verlassen wir das bisherige Wegzeichen und und nehmen den rechten Weg weiter das Benjental hinauf. Wir folgen nun der Markierung "rote Scheibe". Bei der Schutzhütte geht es links den Forstweg hinauf.
An einer Abzweigung führt der Weg scharf rechts Richtung "Deidesheim". Kurz darauf führt links im spitzen Winkel ein Pfad ab. Wir gelangen wieder auf einen breiteren Weg und wandern auf diesem ein Stück nach links. Einige Meter weiter geht es rechts den Pfad weiter hinauf. An der darauffolgenden Abzweigung bietet sich mit dem weiß-blauen Balken rechts ein Abstecher zum Hohlen Felsen an, einem ehemaligen Versteck der Deidesheimer Freischärler von 1848 (1:30).
Wir laufen wieder ein Stück zurück und geradeaus den Pfad mit der roten Scheibe aufwärts. Wir befinden uns nun auf dem Eselsweg.
Eselsweg
Die ehemaligen Deidesheimer Mühlen zwischen dem Forsthaus Benjental und der Obermühle wurden auch als "Eselsmühlen" bezeichnet. Die fürstbischöflich-speyerischen Deidesheimer konnten ihre Mühlen mit Fuhrwerken nur erreichen, wenn sie den Weg durch das Gimmeldinger Tal über kurpfälzisches Gebiet benutzten. Die Grenze lag bei der Looganlage.
Als 1715 in Gimmeldingen eine kurpfälzische Zollschranke errichtet wurde, hielten die Deidesheimer in ihren Mühlen Esel, um das Getreide und Mehl durch ihren eigenen Wald zu transportieren. Nachdem die Zölle 1794 von den Franzosen abgeschafft worden waren, war der Weg durch das Tal mit Pferde- und Ochsenkarren wieder frei.
Bald darauf gelangen wir auf der Höhe auf einen Fahrweg. Vor uns ist ein Stein mit einem eingemeißelten Kreuz. Wir laufen die Stufen hinauf und rechts auf den Pfad. An der darauffolgenden Weggabel verlassen wir kurzzeitig die roten Scheibe und laufen rechts mit dem rot-weißen Balken zum Stabenbergturm hinauf (2:00). Von hier schweift der Blick über die Rheinebene und bei guter Sicht bis zum Odenwald und Schwarzwald.
Stabenbergturm
Der Stabenbergturm (auch Stabenbergwarte genannt) wurde am 26. September 1904 als erstes Bauwerk des zwei Jahre zuvor gegründeten Pfälzerwaldvereins eingeweiht. Zu früheren Zeiten trug der Turm einen hölzernen Pavillon-Aufbau; heutzutage "ziert" den Stabenbergturm leider nur noch ein Eisengeländer.
Der Aussichtsturm auf dem Stabenberg wurde gebaut, um mehr Wanderer und Besucher in diese damals recht abseits gelegene Gegend zu bekommen.








