Wegbeschreibung
Start ist am Hauptbahnhof in Neustadt an der Weinstraße. Hier geht es vom Bahnhofsgebäude geradeaus durch die Unterführung der B39 Richtung "Zentrum/Altstadt" und in die Fußgängerzone. Wir biegen in die Kellereistraße nach links und biegen rechts in die Mittelgasse ein. An der Kreuzung geht es geradeaus zum Strohmarkt. Hier biegen wir nach links und gehen rechts bei der Ampel über die Straße. Wir gehen nach rechts und dann durch die Unterführung und am Ende wieder nach rechts die Stufen hoch. Am Anfang der Unterführung hängt ein Wegeplan des Pfälzerwaldvereins, der einen Überblick über die Wanderwege der Region bietet.
Am Ende der Treppe sehen wir schon vor uns das Wegzeichen "rote Scheibe" an einer Mauer, dem wir jetzt bis zum Weinbiet folgen werden. Hier gehen wir nach links und laufen den "Haardter Treppenweg" bis zum Ende durch. Am Ende des Treppenweges gelagen wir rechts an die Welschterrasse. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf Neustadt und Umgebung. Wir biegen hier nach links in den Kübelweg ab, Richtung "Wolfsburg/Weinbiet", der Markierung "rote Scheibe" nach.
Einige Minuten später erreichen wir eine Weggabel, hier geht es rechts den gepflasterten Weg hoch, durch Weinberge und in den Wald hinein. Nach einer Stunde laufen wir am Wolfsbrunnen vorbei und erreichen kurz darauf die Ruine Wolfsburg. Der ehemalige Palas der Burg ist von März bis Juni geschlossen, so daß sich die Pflanzenwelt ungestört entwickeln kann.
Burg Wolfsburg
Die Wolfsburg wurde wahrscheinlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts zum Schutz des Talweges von Neustadt nach Kaiserslautern von Pfalzgraf Ludwig dem Kelheimer erbaut. Nach einer vorübergehenden Verpfändung Anfang des 14. Jahrhunderts durch Kaiser Ludwig den Bayern wurde die Burg den Nachkommen des Pfalzgrafen Rudolf I., Rudolf II. und Ruprecht I. zugesprochen.
Bis zum Jahr 1423 diente die Burg dann den Statthaltern der pfälzischen Kurfürsten als Wohnsitz und bildete u.a. gemeinsam mit der Burg Frankenstein einen wichtigen Bestandteil zur Verteidigung der alten pfalzgräflichen Länder.
Im Jahr 1525 während des Bauernkrieges wurde die Burg zweimal erstürmt und geplündert und danach wieder aufgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg diente die Burg der Bevölkerung als Zuflucht. Sie wurde 1633 von kaiserlichen Truppen zerstört.
An der unteren Seite der Burg führt uns das Zeichen "rote Scheibe" weiter auf einen Felsen oberhalb der Ruine mit schöner Aussicht auf die Wolfsburg und die Umgebung. Danach führt der Weg im Zickzack zwischen den Felsen entlang, hier achten wir auf die Markierung. Später geht es dann leicht aufwärts entlang des Wolfsbergs auf dem Pfad durch den Wald.
Einige Minuten später geht es an einer Kreuzung links geradeaus aufwärts. Wir gelangen zu einer Kreuzung und folgen nun dem Fahrweg geradeaus Richtung "Weinbiet". Kurz darauf geht es links auf einen Fußweg. Wir gelangen zum "Steinernen Hirschen" (1:45), der in Sandstein gemeißelt wurde. Er befindet sich auf der linken Seite vor einer Kreuzung. Wir überqueren die Kreuzung und gelangen auf einen Fahrweg, dem wir nach rechts folgen. Auf sandigem Boden geht es immer leicht bergauf durch Mischwald. An der Wegspinne nehmen wir den zweiten Weg von links und an einer Weggabel geht es links geradeaus. Schließlich erreichen wir den 554 m hohen Weinbiet (2:00).
Weinbiet
Der Weinbiet ist mit 554 m einer der höchsten Berge im Pfälzerwald. Er beschert den Neustädter Ortsteilen Gimmeldingen, Mußbach und Königsbach ein regenarmes Klima, welche den Anbau von Qualitätsweinen begünstigt, da diese im Windschatten des Berges liegen.
Der Weinbiet ist bekannt für seine Aussicht. Auf seinem Gipfel befinden sich ein Panoramaturm, eine Wetterstation, eine Gaststätte (Weinbiethaus) und ein Sendeturm des Südwestrundfunks.
Wir gehen um das Weinbiethaus herum, laufen links den Weg hinab und folgen jetzt dem Wegzeichen "weiß-blauer Balken". Es geht geradeaus auf den asphaltierten Weg. In einer Rechtskurve wenden wir uns links, laufen am Weinbiet-Kreisel geradeaus und kurz darauf rechts auf den Pfad. Es geht geradeaus auf einen breiteren Weg und an einem alten Grenzstein vorbei. An der darauffolgenden Gabelung halten wir uns rechts (Richtung "Silbertal"). Bald darauf treffen wir auf die Markierung "schwarzer Punkt auf weißem Balken" und folgen diesem nach links.
Bei einer Kreuzung an einem Hochspannungsmasten folgen wir dem Fahrweg links hinunter und erreichen schließlich eine Wegspinne. Hier gehen wir geradeaus auf den Waldpfad, immer dem Wegzeichen "schwarzer Punkt" nach. Kurz darauf überqueren wir die K16 und folgen dem Weg unterhalb der Straße zum Forsthaus Silbertal (3:00).
Hier verlassen wir die bisherige Wegmarkierung und folgen nun dem roten Dreieck. Dazu gehen wir nach rechts zur Ausfahrt des Parkplatzes am Forsthaus, überqueren die Straße und laufen den Weg hinunter.







