Backelstein
Kolmerkapelle
Burgruine Stauf
Hohenbergturm
Fritz-Claus-Stein
Ruine Wachtenburg

Steinerne Kelter, Hardenburg und Klosterruine Limburg

Bad Dürkheim - Nolzeruhe - Strausplatz - Steinerne Kelter - Drei Eichen - Dicke Eiche - Burgruine Hardenburg - Schlan­genweiher - Klosterruine Limburg - Bad Dürkheim

Wegbeschreibung

Mundhardter Hof
Blick vom Strausplatz auf den Mundhardter Hof

Die Wanderung beginnt am Bahnhof in Bad Dürkheim. Wir laufen links in die Mannhei­mer Straße und geradeaus in die Fußgängerzone. Es geht über den Römerplatz, gerade­aus in die Römerstraße und weiter in die Kaiserslauterer Straße. Kurz darauf treffen wir auf die Markierung "weiß-roter Balken", der wir geradeaus folgen. Bei der Gabelung geht es links die Friedhofstraße hinauf und kurz darauf erneut links. Wir laufen geradeaus die Treppe hinauf und folgen der Maler-Ernst-Straße. An derem Ende wenden wir uns links und gleich wieder rechts in den Holzweg. Es geht links in die Seebacher Straße und rechts in den Dammweg. An der Kreuzung biegen wir rechts Richtung "Nolzeruhe" ab und folgen bei der nächsten Abzweigung dem Weg nach rechts. Vor dem Wendeplatz geht es links auf den Pfad Richtung "Wachenheim". Wir wandern an der Nolzeruhe vorbei und folgen an Abzweigungen dem Weg mit unserer Markierung. Bald darauf führt unser Weg rechts zum Strausplatz hinauf (0:45).

Abstieg in das Poppental
Abstieg in das Poppental
Steinerne Kelter
Steinerne Kelter

Wir laufen die Stufen hinauf und folgen dem Weg nach links. An der folgenden Gabelung geht es links in das Poppental hinunter. Bald darauf führt das Wegzeichen im spitzen Winkel links ab; wir wandern jedoch auf dem unmarkierten Weg geradeaus zur Steinernen Kelter (1:05).

Steinerne Kelter

Die Steinerne Kelter, auch "Alter Kelter" genannt, ist ein in den Sandsteinfelsen gehauener Trog aus vor- oder frühgeschichtlicher Zeit. Für was er diente ist nicht bekannt. Es gibt Deutungen als keltischer Opferstein oder Weinkelter. Die Steinerne Kelter wurde erstmals Anfang des 17. Jahrhunderts urkundlich erwähnt.

Wir überqueren den Forstweg und den Bach und biegen rechts auf den Pfad mit der Markierung "gelb-roter Balken" ein. Kurze Zeit darauf gelangen wir zur Keltenquelle. Es geht auf dem Pfad geradeaus weiter. Wir kreuzen einen Fahrweg und wandern einige Minuten später rechts auf einen Pfad. Wir passieren den Eisbrunnen, überqueren den Forstweg und wandern den Pfad Richtung "Drei Eichen" hinauf. Wir gelangen auf einen Weg und laufen rechts hinauf zum Parkplatz "Drei Eichen" (1:35).

Burgruine Hardenburg
Burgruine Hardenburg

Wir biegen hier links Richtung "Dicke Eiche" ab, laufen rechts an der Schutzhütte vorbei und richten uns weiter nach dem gelb-roten Balken. Kurz darauf geht es an der Gabelung geradeaus. Wir folgen dem Weg bei einer Abzweigung in einer Rechtskurve. Nach einer Weile erreichen wir die Wegspinne an der Dicken Eiche, dem höchsten Punkt der Wanderung (2:10).

Wir wandern mit der Markierung "weiß-blauer Balken" geradeaus Richtung "Ruine Hardenburg". Nach etwa einer halben Stunde gelangen wir zu einer größeren Abzweigung mit Sitzbänken und folgen dem Weg in der Linkskurve. An der Abzweigung einige Meter weiter geht es geradeaus und kurz darauf rechts den Pfad hinunter, der auf einen Weg führt. Wir laufen hier geradeaus zur Burgruine Hardenburg (2:50).

Hardenburg

Die Hardenburg wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts erbaut. Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die Burg erweitert und verstärkt. Die Hardenburg überstand unversehrt den Pfälzischen Erbfolgekrieg Ende des 17. Jahrhunderts. Sie wurde 1794 von französischen Truppen in Brand gesteckt.

Wir laufen ein Stück zurück und folgen nun dem blauen Balken Richtung "Schlangenweiher/Limburg". An der Gabelung nach einer Linkskurve geht es rechts bergauf und einige Meter weiter links. Bei weiteren Abzweigungen folgen wir der Markierung. Bald darauf passieren wir eine blaue Bank, wandern nun abwärts und wenden uns scharf links zum Schlangenweiher (3:20).

Klosterruine Limburg
Klosterruine Limburg

Wir laufen über den Parkplatz und biegen links auf die Straße Richtung "Limburg". Kurz darauf geht es rechts den Pfad hinauf, der oberhalb von Hausen entlangführt. Wir gelangen auf einen Fahrweg, wenden uns hier nach links und folgen dem Fußweg an der Straße entlang geradeaus zur Klosterruine Limburg (3:45).

Kloster Limburg

Im 9. Jahrhundert wurde auf dem Linthberg die Limburg errichtet, die den Eingang des Isenachtals kontrollierte. Unter Beibehaltung des Namens wurde sie ab 1024 zu einer Abtei umgebaut und 1035 geweiht. 1367 wurde das Kloster stark beschädigt und 1504 während des Landshuter Erbfolgekrieges niederge­brannt. Es wurde nicht mehr aufgebaut und als Steinbruch benutzt.

Wir wandern hinunter zum Parkplatz und folgen dem blauen Balken Richtung "Bad Dürkheim". Es geht den Pfad mit den Stufen in Kehren bergab nach Grethen und geradeaus in die Kastaniengasse. Wir laufen auf den Fußweg, der an der B37 entlangführt. Es geht am Friedhof vorbei; hinter uns sehen wir die Ruine Limburg auf dem Berg thronen. Wir biegen links ab, folgen weiter der Straße an der Friedhofsmauer entlang und wandern kurz darauf rechts die Friedhofstraße weiter hinab. Es geht geradeaus in die Kaiserslauterer Straße. Wir verlassen das Wegzeichen und laufen an der Kreuzung geradeaus in die Römerstraße zum Römerplatz und weiter zum Bahnhof von Bad Dürkheim (4:30).

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrmitteln: Bad Dürkheim kann mit dem Zug von Neustadt/Weinstraße und Freinsheim/Grün­stadt erreicht werden. Von Mannheim/Ludwigshafen fährt die Straßenbahnlinie 4 nach Bad Dürkheim und sonntags von Mai bis Oktober der RNV-Express von Heidelberg.


Hinweis

Es sind keine Hunde in der Burgruine Hardenburg erlaubt.


Einkehren

Möglichkeit zur Einkehr in der Lindenklause bei der Rui­ne Hardenburg, in der Klosterschänke Limburg und in Bad Dürkheim.

Wanderkarten

Topographische Karte 1:25.000 – Naturpark Pfälzerwald Blatt 4 – Mittel- und Unterhardt mit Bad Dürkheim und Lei­ningerland
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
ISBN 978-3-89637-400-4

Wander-, Rad- und Freizeitkarte 1:25.000 – Bad Dürkheim
Pietruska Verlag & Geo-Datenbanken GmbH
ISBN 978-3-934895-79-9

Wander-, Rad- und Freizeitkarte 1:40.000 – Naturpark Pfälzerwald Nordteil
Pietruska Verlag & Geo-Datenbanken GmbH
ISBN 978-3-934895-62-1

Die Wanderung wurde am 8. Dezember 2010 aktualisiert.