Hohenbergturm
Backelstein
Fritz-Claus-Stein
Ruine Wachtenburg
Burgruine Stauf
Kolmerkapelle

Entlang der Lauterlinien von Wissembourg nach Lauterbourg

Wissembourg - Schweighofen-Bahnhof - Fort St. Rémy - Bienwaldmühle - Scheibenhard - Lauterbourg

Wegbeschreibung

Église Saint-Ulrich
Église Saint-Ulrich

Wir beginnen die Wanderung am Bahnhof in Wissembourg. Wir laufen rechts in die Route d'Altenstadt und folgen dem roten Balken nach Altenstadt. Es geht geradeaus die Allée des Peupliers entlang und dann links in die Rue des Roseaux, der wir in einer Rechtskurve folgen. Es geht geradeaus auf den Fußweg. An der Weggabel halten wir uns links und wandern kurz darauf geradeaus weiter. Der Weg führt in einer Biegung wieder in den Ort hinein. Wir biegen links in die Rue Principale ab und erreichen die Église Saint-Ulrich.

Église Saint-Ulrich

Die romanische Kirche Saint-Ulrich wurde im 11. und 12. Jahrhundert durch lombar­dische Steinmetze errichtet.

Kurz vor dem Überqueren der Lauter sehen wir rechts ein altes Waschhaus. Am Place de la Liberté wenden wir uns nach rechts in die Rue du Sable, verlassen Altenstadt und überqueren die unsichtbare Grenze nach Deutschland.

Bald darauf wandern wir an der Bahnstrecke entlang und passieren den Flugplatz. Es geht vor dem Bahnhof Schweighofen über die Bahngleise und rechts auf den Asphaltweg. Wir überqueren die Lauter und befinden uns nun wieder in Frankreich. Kurz darauf sehen wir links die Mauerreste des alten Forts St. Rémy (1:05).

Fort St. Rémy

St. Rémy war eine Lehensburg und wurde wahrscheinlich um 1325 von Abt Hugo von Nothfelden gebaut. Sie wurde 1525 im Bauernkrieg erstmalig zerstört und 1830 endgültig. Sie gehörte dem Kloster Weißenburg.

Redoute "Marechal de Marcin"
Redoute "Marechal de Marcin"

An der folgenden Weggabel wenden wir uns links auf den Schotterweg. Wir folgen unserer Markierung an Abzweigungen geradeaus in die Bienwald hinein. Nach einem Erdwall führt rechts ein Fußweg auf die Lauterlinien. Hier sehen wir die Schanze "Marschall Marein" (Redoute "Marechal de Marcin").

Die Lauterlinien (Lignes de la lauter)

Deutschland und Frankreich lagen während des Spanischen Erbfolgekriegs 1701-14 miteinander im Krieg. Die Franzosen unter Marschall de Villars bauten daher um 1706 die Lauterlinien, um ihre Ge­biete zu schützen. Diese reichten von den Bergen bis zum Rhein.

Die Lauterlinien waren ein durchgehender Befestigungswall mit fast 50 Schanzen (Redoutes), der etwa zwei bis drei Meter breit und zwei Meter hoch war. Davor befand sich ein breiter Graben. Nach dem Bau der Linien gab es keine deutschen Angriffe mehr.

Der Wanderweg verläuft meist auf diesem Wall und führt durch urwüchsige Auenwälder. Infotafeln entlang des We­ges erläutern die Funktion der Lauterlinien.

Auf den Lauterlinien
Auf den Lauterlinien

Der Weg führt nun größtenteils auf den Dämmen entlang. Bei den vielen Abzweigungen folgen wir aufmerksam dem Wegzeichen "roter Balken". Nach etwa eineinhalb Stunden gelangen wir zur Landstraße D3, der wir ein Stück nach links folgen und kurz darauf erneut links auf den markierten Fußweg einbiegen. Der Pfad führt nun an der Lauter entlang zur Bienwaldmühle (3:15). Hier ist etwa die Hälfte des Weges geschafft.

Es geht rechts auf dem asphaltierten Weg Richtung "Lauterbourg". Wir überqueren die Straße und laufen über den Rastplatz. An dessen Ende queren wir erneut die Straße und wandern auf den Waldweg.

Nach einer Weile gelangen wir zu einem Rastplatz an einer Brücke. Wir überqueren sie jedoch nicht, sondern passieren den Platz und wandern an der Kreuzung im Wald geradeaus auf den Fußpfad. Bald darauf passieren wir die Infotafel zur Villars-Schanze. An einem Radparcour geht es geradeaus. Wir queren einen Forstweg, passieren zwei Brücken und erreichen die Lanzensee-Schanze. Bald darauf gelangen wir zum Sportplatz von Scheibenhard und folgen der Straße nach links (5:00).

Tümpel am Wegrand
Tümpel am Wegrand

Am Ortseingang von Scheibenhard geht es links in die Rue de la 6e Compagnie, an derem Ende wir rechts und gleich wieder links in die Rue du Moulin abbiegen. An der Straßenbiegung geht es geradeaus auf den asphaltieren Weg; wir verlassen nun wieder Scheibenhard. Vor uns sehen wir die Berge des Nordschwarzwalds.

An der Abzweigung halten wir uns rechts, folgen der Straße nach links und überqueren die Autobahn. Am Kreisel wenden wir uns links, einige Meter weiter rechts und laufen gleich wieder links auf dem Grasweg am Zaun entlang. Wir biegen rechts auf die Straße ein, auf der wir Lauterbourg erreichen. Am Ende der Straße geht es links und an der Kreuzung geradeaus Richtung "Gare SNCF". Nach der Mairie de Lauterbourg biegen wir rechts in die Rue de la Gare SNCF ein. Wir überqueren die Landstraße und laufen geradeaus zum Bahnhof von Lauterbourg, an dem diese Wanderung endet (6:00).

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Wissembourg ist End­station der Regionalzüge aus Neustadt/Weinstraße; Lau­terbourg ist Endstelle der Bahnstrecke von Wörth.


Einkehren

Möglichkeit in der Bienwaldmühle, in Scheibenhardt und Lauterbourg.

Wanderkarten

Die Erlebnisregion Südpfalz – 1:40.000
Pietruska Verlag & Geo-Datenbanken GmbH
ISBN 978-3-934895-56-0

Topographische Karte 1:50.000 – Wandern und Radwandern in der Südpfalz
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
ISBN 978-3-89637-303-8

Die Wanderung wurde am 7. Februar 2011 aktualisiert.