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Weinberge, Ungeheuersee und Peterskopf

Bad Dürkheim - Riesenfaß - Leistadt - Ungeheuersee - Peterskopf - Teufelsstein - Kaiser-Wilhelm-Höhe - Bad Dürkheim

Wegbeschreibung

Dürkheimer Riesenfaß

Dürkheimer Riesenfaß

Die Wanderung beginnt am Bahnhof von Bad Dürkheim. Wir überqueren die Mannhei­mer Straße und laufen geradeaus in die Kurgartenstraße. Wir folgen nun dem Wanderweg "Deutsche Weinstraße" (grüne Traube auf weißem Grund). Am Wendekreis geht es rechts ab (Richtung "Fußweg zum Wurstmarkt") und kurz darauf links Richtung "Kurzentrum". Der Weg führt ein Stück durch den Kurpark. Nach dem Thermalbad wenden wir uns rechts und am Kurbrunnen-Café geht es links in die schmale Gasse zum Dürkheimer Rie­senfaß.

Dürkheimer Riesenfaß

Das Dürkheimer Riesenfaß hat ein Durchmesser von 13,50 m und ein Volumen von ca. 1.700.000 Litern; es ist da­mit das größte Faß der Welt. Es dient allerdings nicht der Aufbewahrung von Flüssigkeit, z.B. von Wein, sondern be­herbergt ein Restaurant.

Das Fass wurde 1934 in traditioneller Weise und Form, wenn auch überdimensional, aus Holz gebaut. Dazu wurden im Schwarzwald nahezu 200 Tannen gefällt, von denen jede gegen 40 m maß. Jeweils eine Tanne war erforderlich, um eine der 178 Fassdauben von je 15 m Länge und 15 cm Stärke zu fertigen.

Wir wenden uns vor dem Faß nach rechts, laufen über das Wurstmarkt-Gelände und am gelben Gebäude der Stadtwer­ke Bad Dürkheim nach links. Es geht über die Straße und in die Sachsenhütter Straße. Am Ortsende laufen wir rechts und an der Kreuzung auf der Höhe links. Im Westen sehen wir bereits den Bismarckturm auf dem Peterskopf und wan­dern durch die Weinberge.

Ungstein

Blick auf Ungstein

Peterskopf

Blick zum Peterskopf

Wir überqueren die L517, wenden uns nach rechts und folgen dem asphaltierten Weg hin­auf. Bei einer Abzweigung geht es im spitzen Winkel nach links (Markierung auf dem Bo­den). An der folgenden Weggabel nehmen wir den rechten Weg. Wir folgen dem Weg in der Linksbiegung und gelangen auf die L518, der wir ein Stück hinauffolgen. Nach dem Bärbelhof biegen wir rechts ab und erreichen die ersten Häuser von Leistadt (1:00).

An der ersten Abzweigung laufen wir links, an zwei weiteren Abzweigungen jeweils rechts und gelangen zur Bergschänke. Hier nehmen wir den mittleren Weg hinab. An der Stra­ßenkreuzung geht es auf dem Pflasterweg geradeaus Richtung "Ungeheuersee" und die Stufen hinauf. Wir laufen geradeaus auf die Straße "Im Obergarten", wenden uns nach links ("Historischer Rundgang") und richten uns nun nach der Markierung "grüne Schei­be". Wir folgen der Straße in der Rechtskurve und biegen vor dem Gebäude rechts auf den Fahrweg ab. An der Weggabel vor den Wochenendhäusern geht es links und kurz darauf erneut links weiter. Wir wandern nun langsam das Sandtal hinauf. Im Herbst bietet sich die Gelegenheit, "Keschde" vom Weg aufzusammeln.

Ungeheuersee

Ungeheuersee

Wir gelangen zu einer Kreuzung und wandern rechts weiter zu einer Wegspinne und benutzen den zweiten Weg von links. An Abzweigungen folgen wir dem Hauptweg. Nach einer Weile geht es an einer weiteren Wegspinne mit dem grü­nen Kreuz links zum Ungeheuersee hinab (2:00). Die Weisenheimer Hütte lädt hier zur Rast ein.

Ungeheuersee

Der Ungeheuersee wurde im Mittelalter als Viehtränke angelegt und wurde erstmals 1599 erwähnt. Heutzutage ist er ein flacher Teich, dessen Wasserstand von den Niederschlägen abhängt; zeitweise fällt er vollständig trocken. Er steht heute unter Naturschutz.

Wir laufen unterhalb der Hütte vorbei rechts bergauf und folgen weiter dem Wegzeichen "grünes Kreuz". Bei der folgen­den Gabelung wandern wir rechts weiter hinauf. An einer Abzweigung geht es geradeaus auf dem grasbewachsenen Pfad zu einer Wegkreuzung. Wir folgen nun der Markierung "weiß-blauer Balken" nach links. Kurz darauf führt ein Pfad rechts ab. Nach einiger Zeit geht es auf einen Schotterweg und kurz darauf vor einer Straße rechts zum Parkplatz "Lin­demannsruhe" (2:45).

Bismarckturm Peterskopf

Bismarckturm

Wir durchqueren den Parkplatz und laufen über die Landstraße. Wir folgen dem kleinen Waldpfad, der kurz darauf auf einen größeren Weg führt; hier biegen wir links ab und erreichen den Bismarck­turm auf dem Peterskopf (3:00). Vom Turm, der an Wochenenden bestiegen werden kann, bietet sich ein wunderbarer Blick über die Rheinebene bis zum Odenwald, den Pfälzerwald und das Lei­ninger Land.

Bismarckturm

Der Bismarckturm auf dem Peterskopf ist 30 m hoch. Er wurde vom 1901 bis 1903 erbaut. 1925 stürzte die Betondecke der zweiten Aussichtsplattform ein, während eine Schulklasse auf dem Turm war. Von 1992 bis 1998 wurde er saniert.

Vom Peterskopf aus folgen wir nun der Markierung "blauer Balken" und gelangen zu einer Sitzgrup­pe am Geiersbrunnen. Wir biegen hier links ab; unser Weg führt hinab zur Wegspinne am Schlagbaum (3:25).

Es geht geradeaus auf dem Schotterweg weiter. An der Kreuzung auf der Höhe geht es geradeaus und bei der Weg­spinne schräg links zum Teufelsstein. Wir wandern links weiter, kreuzen einige Wege und gelangen zu einer Wegspinne; hier geht es geradeaus weiter. Kurz darauf erreichen wir die Heidenmauer und laufen rechts am keltischen Ringwall ent­lang. Bei zwei Weggabelungen wandern wir jeweils rechts und gelangen zur Kaiser-Wilhelm-Höhe, von der man eine schöne Aussicht auf Bad Dürkheim, die Klosterruine Limburg und das Isenachtal hat (3:55).

Kaiser-Wilhelm-Höhe

Die Kaiser-Wilhelm-Höhe wurde 1897 anläßlich des 90. Geburtstages von Kaiser Wilhelm I. (1797-1888) errichtet.

Am Turm geht es links vorbei und gleich wieder links die Stufen hinab. Wir laufen geradeaus auf einen breiteren Weg, wenden uns kurz darauf nach rechts und einige Schritte weiter links auf den Pfad. Es geht nun in Kehren hinab. Nach der Wandertafel benutzen wir die Unterführung und biegen rechts auf die Straße ein. Nach dem Parkplatz geht es links eine Treppe hinunter. Wir wenden uns links in die Hinterbergstraße und gleich wieder rechts. Wir unterqueren die B37 und laufen geradeaus durch die Gartenstraße. An deren Ende geht es links; hier verlassen wir unser Wegzeichen. Wir laufen über den Römerplatz und erreichen den Bahnhof von Bad Dürkheim (4:30).

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrmitteln: Bad Dürkheim kann mit dem Zug von Neustadt/Weinstraße und Freinsheim/Grün­stadt erreicht werden. Von Mannheim/Ludwigshafen fährt die Straßenbahnlinie 4 nach Bad Dürkheim und sonntags von Mai bis Oktober der RNV-Express von Heidelberg.


Einkehren

Möglichkeit zur Einkehr in Leistadt, in der Weisenheimer Hütte am Ungeheuersee (sonntags), im Forsthaus Lin­demannsruhe, am Bismarckturm (Wochenende) und in Bad Dürkheim.

Wanderkarten

Topographische Karte 1:25.000 – Naturpark Pfälzerwald Blatt 2 – Grünstadt und Stumpfwald mit Leiningerland
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
ISBN 978-3-89637-498-4

Wander-, Rad- und Freizeitkarte 1:40.000 – Naturpark Pfälzerwald Nordteil
Pietruska Verlag & Geo-Datenbanken GmbH
ISBN 978-3-934895-62-1

Die Wanderung wurde am 13. Oktober 2009 aktualisiert.