Wachtenburg, Eckkopfturm, Heidenlöcher und Michaelskapelle
Wachenheim - Ruine Wachtenburg - Odinstal - Eckkopfturm - Heidenlöcher - Michaelskapelle - Wachenheim
Wegbeschreibung
Wir beginnen unsere Wanderung am Bahnhof in Wachenheim. Vom Bahnsteig aus wenden wir uns links in die Schwetzinger Straße Richtung "Ortsmitte". Es geht mit der Markierung "gelber Balken" rechts in die Bahnhofstraße, der wir bis zum Ende folgen. Dann wenden wir uns nach rechts auf die Deutsche Weinstraße und nach der Kirche links in die Burgstraße.
Am Ende der Burgstraße laufen wir geradeaus in die Schloßgasse. Kurz darauf führt links ein schmaler Weg ab (Richtung "Burgschänke Wachtenburg", Wegzeichen "rotes Dreieck"), der uns hinauf zur Ruine Wachtenburg führt (0:30).
Wachtenburg
Die Wachtenburg wurde im 11. Jahrhundert erbaut. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde der Bergfried 1689 teilweise gesprengt. 1984 wurde die Burgruine an die Stadt Wachenheim übertragen. Seitdem übernimmt der Förderkreis zur Erhaltung der Wachtenburg die Pflege und Sanierung des Burggeländes. So wurde damit begonnen, den Bergfried und die Stahltreppe zu sanieren. Die Arbeiten wurden im November 2005 beendet.
Der Weg führt langsam empor. Wir passieren eine Schranke und erreichen das Weingut Odinstal. Nach dem Gebäude geht es rechts auf den Pfad Richtung "Eckkopf". Etwa zehn Minuten später gelangen wir zur Wegkreuzung "Grüne Bank". Wir wandern geradeaus den Forstweg mit dem roten Dreieck hinauf. Kurz darauf geht es rechts auf einen Pfad und einige Minuten später geradeaus auf den Fahrweg. Wir laufen links auf den Pfad. Es geht an einer Abzweigung geradeaus zum Eckkopfturm (1:15).
Eckkopfturm
Der Eckkopfturm ist ein 25 m hoher Aussichtsturm auf dem 516 m hohen Eckkopf, der 1975 errichtet wurde. Der Turm hat zwei Vorgänger: Der Erste wurde 1891 gebaut und stürzte 1920 bei einem Sturm ein, der Zweite wurde 1973 durch ein Feuer zerstört.
Wir laufen wieder zurück zur Abzweigung und mit der weißen Scheibe geradeaus. Es geht links an der Felsformation bergab und an der Kreuzung geradeaus. Kurz darauf biegen wir scharf links ab und laufen hinunter Richtung "Deidesheim".
Nach einer Weile kreuzen wir einen Weg und wandern kurz darauf geradeaus auf den Forstweg. An der folgenden Weggabel geht es rechts und einige Meter weiter mit der roten Scheibe geradeaus. Wie wenden uns gleich wieder rechts und erreichen eine Steinmauer, die die Heidenlöcher einschließt (2:00).
Heidenlöcher
Die Heidenlöcher liegen auf dem 347 m hohen Kirchberg. Sie werden von einer ringförmigen Wallmauer aus Bruchsteinen umschlossen. Innerhalb der Mauer befinden sich Fundamente von 65 Behausungen aus dem 9.-10. Jahrhundert. Die Anlage wurde vermutlich als Fliehburg von den Bewohnern der Rheinebene errichtet, um vor räuberischen Normannen und Hunnen fliehen zu können.
Unser Weg führt innerhalb des Geländes an der Mauer entlang. Bei einem zweiten Durchgang durch die Steinmauer verlassen wir die Heidenlöcher und folgen weiter der Markierung "rote Scheibe". Es geht schräg über einen Fahrweg und einige Meter weiter rechts. Wir laufen auf dem Pfad am Hang entlang und links auf den Forstweg zur Michaelskapelle (2:30).
Michaelskapelle
Die Michaelskapelle wurde 1470 errichtet und ist dem Weinpatron St. Michael geweiht. Ab 1794 war sie eine Ruine und wurde 1951 wieder aufgebaut. Von der Kapelle hat man einen schönen Ausblick auf Deidesheim, die Rheinebene und bei guter Sicht bis zum Odenwald.
Der Weg führt links an der Kapelle hinab. Wir folgen unserer Wegmarkierung, bis wir den Parkplatz Sensental erreichen. Es geht geradeaus auf die Straße. An einer Abzweigung laufen wir links Richtung "Wachenheim/Bad Dürkheim" und richten uns nun nach der grünen Traube. Es geht durch Weinberge; wir achten hier auf das Wegzeichen. Schließlich erreichen wir wieder Wachenheim. Wir laufen geradeaus durch die Straße "Am Hauenstein" bis wir wieder die Burgstraße erreichen. Von hier aus geht es denselben Weg zum Bahnhof von Wachenheim zurück wie zu Beginn der Wanderung, den wir bald darauf erreichen (3:30).
Weitere Informationen
Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Wachenheim liegt an der Bahnstrecke Neustadt/Weinstraße - Bad Dürkheim
Einkehren
Möglichkeit in der Burgschänke Wachtenburg, in der Eckkopfhütte und in Wachenheim.
Wanderkarten
Topographische Karte 1:25.000 – Naturpark Pfälzerwald Blatt 4 – Mittel- und Unterhardt mit Bad Dürkheim und Leiningerland
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
ISBN 978-3-89637-400-4
Wander-, Rad- und Freizeitkarte 1:40.000 – Naturpark Pfälzerwald Nordteil
Pietruska Verlag & Geo-Datenbanken GmbH
ISBN 978-3-934895-62-1
Die Wanderung wurde am 21. Dezember 2009 aktualisiert.
Steckbrief
Anspruch:- Start / Ende: Bahnhof Wachenheim (Weinstraße)
- Wanderzeit: 3:30 Std.
- Länge: 14,5 km
- Tiefster Punkt: 139 m
- Höchster Punkt: 516 m
- Summe Steigungen / Gefälle: 408 m














