Ruine Wolfsburg und Weinbiet
Neustadt/Weinstraße - Ruine Wolfsburg - Bergstein - Steinerner Hirsch - Weinbiet - Steinerner Hai - Gimmeldingen - Wilhelmsplatz - Neustadt
Wegbeschreibung
Start ist am Hauptbahnhof in Neustadt an der Weinstraße. Hier geht es vom Bahnhofsgebäude geradeaus durch die Unterführung der B39 und in die Fußgängerzone Richtung "Rathaus/Marktplatz". Wir biegen links in die Kellereistraße und rechts in die Mittelgasse. An der Kreuzung geht es geradeaus zum Strohmarkt. Wir überqueren die Straße an der Ampel, laufen durch die Unterführung und rechts die Stufen hinauf. Einige Meter weiter geht es mit der roten Scheibe links den "Haardter Treppenweg" hinauf zur Welschterrasse. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf Neustadt und Umgebung. Wir biegen links in den Kübelweg Richtung "Wolfsburg/Weinbiet" ab.
Wolfsburg
Die Wolfsburg wurde vermutlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts zum Schutz des Talweges von Neustadt nach Kaiserslautern von Pfalzgraf Ludwig dem Kelheimer erbaut. Nach einer vorübergehenden Verpfändung Anfang des 14. Jahrhunderts durch Kaiser Ludwig den Bayern wurde die Burg den Nachkommen des Pfalzgrafen Rudolf I., Rudolf II. und Ruprecht I. zugesprochen.
Bis zum Jahr 1423 diente die Burg dann den Statthaltern der pfälzischen Kurfürsten als Wohnsitz und bildete u.a. gemeinsam mit der Burg Frankenstein einen wichtigen Bestandteil zur Verteidigung der alten pfalzgräflichen Länder.
Im Jahr 1525 während des Bauernkrieges wurde die Burg zweimal erstürmt und geplündert und danach wieder aufgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg diente die Burg der Bevölkerung als Zuflucht. Sie wurde 1633 von kaiserlichen Truppen zerstört.
Der ehemalige Palas der Burg ist von März bis Juni geschlossen, so dass sich die Pflanzenwelt ungestört entwickeln kann.
Wir laufen rechts unterhalb der Burgmauer auf dem Pfad mit der rot-weißen Markierung des Pfälzer Weinsteigs weiter. Unser Weg führt im Zickzack zwischen den Felsen entlang und am Hohfels vorbei, hier achten wir auf die Markierung. An einer Abzweigung auf der Höhe führt unser Wegzeichen rechts auf einen Pfad, der uns zum Bergstein führt. Unser Blick schweift über das Speyerbachtal zum Hambacher Schloss und der Ruine Wolfsburg (1:30).
Wir folgen dem Pfad in einer 180°-Kurve und halten uns an der Abzweigung links. Es geht geradeaus auf den Forstweg und an einer Wegspinne rechts. Kurz darauf geht es links auf einen Pfad und am Steinernen Hirsch vorbei.
Wir überqueren die Kreuzung und gelangen auf einen Fahrweg, dem wir nach rechts folgen. Auf sandigem Boden geht es immer leicht bergauf durch Mischwald. An der Wegspinne nehmen wir den zweiten Weg von links und wandern an einer Weggabel links geradeaus auf den Weinbiet (2:00).
Weinbiet
Der Weinbiet ist mit 554 m einer der höchsten Berge im Pfälzerwald. Er beschert den Neustädter Ortsteilen Gimmeldingen, Mußbach und Königsbach ein regenarmes Klima, welche den Anbau von Qualitätsweinen begünstigt, da diese im Windschatten des Berges liegen.
Der Weinbiet ist bekannt für seine Aussicht. Auf seinem Gipfel befinden sich ein Panoramaturm, eine Wetterstation, eine Gaststätte (Weinbiethaus) und ein Sendeturm des Südwestrundfunks.
Wir laufen um das Weinbiethaus herum, links den Weg hinab und folgen weiter dem Pfälzer Weinsteig. Kurz darauf geht es den zweiten Pfad rechts bergab. Wir überqueren eine Straße und wandern weiter Richtung "Benjental" abwärts. An einer Abzweigung geht es scharf links und bei weiteren Abzweigungen den Pfad hinab. Nach einer Weile passieren wir den Steinernen Hai (auf das gelbe Hinweisschild im Rücken achten).
Einige Minuten später geht es rechts auf den Fahrweg und gleich wieder links den Pfad bergab. Wir biegen an einer Abzweigung im spitzen Winkel links ab und rechts auf die Straße. Es geht die Stufen hinunter zum Forsthaus Benjental (2:50).
Es geht rechts auf den Asphaltweg. Kurz darauf kommen wir zu einer Straße. Wir überqueren am Parkplatz den Mußbach und biegen mit dem roten Dreieck rechts auf den Pfad ein, der am Bach entlang führt. Es geht an der ehemaligen Neumühle vorbei nach Gimmeldingen (3:25).
Wir folgen nun dem weiß-roten Balken und wenden uns bei Haus Nr. 10 rechts. Gleich darauf geht es erneut rechts. Wir überqueren eine Straße und wandern den Waldweg hinauf. Etwa 50 m weiter geht es links.
Wir erreichen die etwas versteckte Gustav-Rossi-Ruh. Wir wandern rechts den Kaiserweg bergauf und folgen ihm in einer Linkskurve. An weiteren Abzweigungen folgen wir unserem Wegzeichen um einen Steinbruch herum zum Wilhelmsplatz. Dieser Platz wurde 1886 als Festplatz angelegt. 1912 wurde der Gedenkstein für Kaiser Wilhelm I. errichtet. Die Anlage wurde 1980 erneuert. Von der Schutzhütte schweift der Blick über die Neustädter Ortsteile Mußbach und Haardt (4:15).
Vor der Hütte geht es rechts die Stufen hoch und vor dem Gedenkstein links weiter. Wir wandern auf den Aspaltweg und in der Kurve scharf links den Pfad hinab zum Parkplatz "Meisental". Es geht links die Straße abwärts. Bei Haus Nr. 20 wenden wir uns rechts in die Eckstraße. An derem Ende geht es rechts zur Welschterrasse. Von steigen den "Haardter Treppenweg" hinab. Nach der Unterführung geht es über die Ampel, links an der Straße entlang und rechts auf die gepflasterte Mittelgasse. Wir wenden uns links in die Kellereistraße und rechts zum Hauptbahnhof von Neustadt (4:45).
Die Wanderung wurde am aktualisiert.





