Burgruine Frankenstein und Leinbachtal
Frankenstein - Ruine Frankenstein - Drei Linden - Leinbachtal - Bordmühle am Leinbach - Frankenstein
Wegbeschreibung
Start ist der Bahnhof in Frankenstein (Pfalz). Wir laufen durch die Unterführung des Bahnhofs zu Gleis 2 und am Ende des Bahnsteigs mit dem Wegzeichen "grün-blauer Balken" links am Haus vorbei. Es geht langsam in Kehren aufwärts, vorbei an Infotafeln, die über einheimische Vogelarten wie Blaumeise, Star oder Waldkauz informieren.
Nach ca. 10 Minuten erreichen wir die Ruine Frankenstein. Hier lädt ein Rastplatz zum Verweilen ein. Hinweistafeln informieren über einheimische Pflanzen, Vögel und Bienen. Die Ruine thront über Frankenstein, von der man eine schöne Aussicht auf den Ort und die nahe Umgebung hat.
Burg Frankenstein
Die Burg Frankenstein wurde erstmals 1146 als Schutzburg des Klosters Limburg erwähnt. Die Burg wurde vermutlich erstmals 1482 zerstört, sie wurde aber 1504 noch bewohnt. Im Deutschen Bauernkrieg wurde die Burg 1525 erneut zerstört und galt ab 1560 als unbewohnbar. Im 19. Jahrhundert geht die Anlage in Staatsbesitz über. Das Land Rheinland-Pfalz ist heute Eigentümer. Seitdem wurde sie mehrmals restauriert.
Nachdem wir die Ruine besichtigt haben, folgen wir weiter dem Wegzeichen "grün-blauer Balken" weiter hinauf. Vor einer Linkskurve führt unsere Markierung links auf einen Pfad ab.
Wir erreichen eine Weggabel, links geht das Wegzeichen "grün-blauer Balken" ab, wir wandern jetzt auf den Weg mit dem Wegzeichen "schwarzer Punkt auf weißem Strich" rechts bergauf. Kurz darauf biegen wir scharf rechts auf den Fahrweg ab. Einige Minuten später geht links ein schmaler Pfad ab. Wir gelangen auf einen Forstweg und folgen diesem geradeaus zur Wegspinne "Drei Linden". Wir wandern geradeaus weiter auf der Hochstraße (1:05).
Unterwegs gibt eine Lichtung den Blick Richtung Norden frei. Bei einer weiteren Wegspinne folgen wir dem Fahrweg geradeaus und laufen nun am Hohen Kopf entlang. An weiteren Abzweigungen folgen wir dem Forstweg. Schließlich sehen wir rechts einen Zaun mit einer Bank daneben. Hier geht unser Weg links ab. Wir folgen jetzt dem weiß-blauen Balken Richtung "Schwarzsohl" (1:35). Wir queren schräg einen Fahrweg und wandern weiter auf dem schmalen Pfad hinab. Bei einer weiteren Kreuzung geht es weiter abwärts.
Wir erreichen das Sorgental und wenden uns links. Eine Sitzgruppe am Wegrand lädt zur Rast ein. Wir biegen links ab und folgen dem Asphaltweg am Leinbach entlang Richtung "Frankenstein". Einige Minuten später geht das Wegzeichen "weiß-blauer Balken" rechts ab. Kurz vor der Abzweigung ist auf der linken Seite der Phiippsbrunnen am Hang zu sehen. Wir bleiben allerdings auf dem asphaltierten Weg und wandern nun auf dem Radweg entlang des Leinbachs zum Griesenfels (2:30).
Auf der nachfolgenden Strecke ist der Leinbach durch Wehre aufgestaut. Wir gelangen zum Biedebachwoog, bei dem sich eine Rastmöglichkeit anbietet. Nach einer Weile erreichen wir die Bordmühle am Leinbach (3:00).
Wir biegen hier rechts ab, überqueren einige Meter weiter die Bundesstraße und laufen links auf dem Gehweg am Hochspeyerbach entlang. In einer Linkskurve überqueren wir den Bach und erreichen mit der Markierung "gelber Balken" Frankenstein. Wir laufen die Hauptstraße entlang und sehen auf der linken Seite die Burgruine Frankenstein auf dem Schloßberg. Bald darauf gelangen wir zum Bahnhof, an dem unsere heutige Wanderung endet (3:30).
Abstecher
Vom Biedebachwoog bietet sich für sportliche Wanderer ein Abstecher zu einem alten Menhir an. Dazu überquert man den Leinbach und läuft im Biedebachtal links den schmalen unmarkierten Pfad hinauf. Es geht über einen Forstweg und kurz darauf sieht man links den Menhir, zu dem ein Pfad führt. Der Menhir (keltisch: "langer Stein") ist vierkantig behauen und am Fuß mit Steinen verkeilt. Er ist vermutlich 3000-5000 Jahre alt.
In den GPS-Daten ist der Abstecher vorhanden.
Weitere Informationen
Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die Züge der S-Bahn Rhein-Neckar halten in Frankenstein.
Mit dem Auto: Von Kaiserslautern auf der B37 Richtung Bad Dürkheim bzw. Neustadt/Weinstraße, von Bad Dürkheim auf der B37 Richtung Kaiserslautern, von Neustadt aus auf der B39 Richtung Kaiserslautern. Parken kann man am Bahnhof in Frankenstein.
Einkehren
Möglichkeit nur am Ende der Wanderung in Frankenstein. Im Leinbachtal bieten sich jedoch mehrere Rastmöglichkeiten an - vor allem am Biedebachwoog.
Wanderkarten
Topographische Karte 1:25.000 – Naturpark Pfälzerwald Blatt 4 – Mittel- und Unterhardt mit Bad Dürkheim und Leiningerland
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
ISBN 978-3-89637-400-4
Wander-, Rad- und Freizeitkarte 1:40.000 – Naturpark Pfälzerwald Nordteil
Pietruska Verlag & Geo-Datenbanken GmbH
ISBN 978-3-934895-62-1
Die Wanderung wurde am 9. Mai 2010 aktualisiert.
Steckbrief
Anspruch:- Start / Ende: Bahnhof Frankenstein (Pfalz)
- Wanderzeit: 3:30 Std.
- Länge: 14,0 km
- Tiefster Punkt: 228 m
- Höchster Punkt: 417 m
- Summe Steigungen / Gefälle: 265 m










