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Ruine Wachtenburg
Burgruine Stauf
Kolmerkapelle
Backelstein
Hohenbergturm

Wieslauter-Ursprung, Gräfenstein und Rotenstein

Hinterweidenthal - Wieslauter-Ursprung - Burgruine Gräfenstein - Rotenstein - Hinterweidenthal

Wegbeschreibung

Ursprung der Wieslauter
Ursprung der Wieslauter

Unsere Wanderung beginnt am Bahnhof von Hinterweidenthal. Gegenüber vom Bahn­hofsgebäude führt ein schmaler Pfad hinunter, an dessen Ende wir uns nach links wen­den. Wir überqueren die Wieslauter und halten uns links. Kurz darauf treffen wir auf die Markierung "roter Balken" und laufen links unter der Bahnstrecke hindurch. Es geht erneut links (Richtung "Leimen") und über den Bach. An der Weggabel kurz darauf nehmen wir den rechten Weg und folgen weiterhin dem roten Balken im Talgrund. Der Weg führt nun immer entlang der Wieslauter zum Wieslauterhof. Hier überqueren wir erneut den Bach und wenden uns links. Kurz darauf erreichen wir am Ende des zweiten Teichs den Ur­sprung der Wieslauter, die aus einer Quelle aus der Böschung des Waldwegs gespeist wird (1:00).

Wieslauter

Die Wieslauter gehört neben Speyerbach, Queich und Schwarzbach zu den vier großen Entwässerungssystemen des Pfälzerwalds. Am Oberlauf heißt sie Wieslauter zur Unterscheidung der weiteren Lauter in der Pfalz, die bei Kai­serslautern entspringt und auch Waldlauter genannt wird. Sie mündet nach 55 km bei Neuburg als Lauter in den Rhein.

Wir wandern an der folgenden Weggabel links geradeaus. Kurz darauf führt rechts ein Pfad bergauf. Nach einer Weile führt der Weg unter Stromleitungen hindurch und wir gelangen auf einen Fahrweg. Hier geht es einige Meter geradeaus, bevor wir die Abzweigung scharf rechts nehmen und dem Wegzeichen "blau-weißer Balken" hinauf folgen. Auf der lin­ken Seite ist bereits durch die Bäume die Burgruine Gräfenstein zu sehen.

Ruine Gräfenstein
Ruine Gräfenstein

Bei einer Kreuzung biegen wir der Markierung folgend nach links ab. Wir erreichen den Parkplatz, laufen links den Weg zur Burgruine hinauf ("Aufgang zur Burg") und folgen nun der Wegmarkierung "grünes Kreuz". Der Weg führt auf einen gepflasterten Weg. Hier lohnt es sich, erst einmal geradeaus um die Burgmauer zu gehen und anschließend die Burg zu besichtigen (2:00).

Burg Gräfenstein

Die Burg Gräfenstein wurde erstmals 1237 in einer Teilungsurkunde der Grafen von Leiningen erwähnt. Die zen­trale Anlage mit Bergfried und Palas stammt wahrscheinlich aus dem 12. Jahrhundert und geht auf die Stauferzeit zurück.

Sie wurde erstmals 1525 im Bauernkrieg zerstört und 10 Jahre später wieder aufgebaut. Während des Dreißigjäh­rigen Kriegs wurde die Burg Gräfenstein 1635 durch einen Brand zur Ruine und auf Dauer unbenutzbar.

Blick auf Merzalben von der Burgruine Gräfenstein
Blick auf Merzalben von der Burgruine Gräfenstein

Wir wandern auf dem Pflasterweg den Schloßberg hinunter und folgen weiterhin dem grünen Kreuz. Nach dem Passieren einer Schranke führt unser Weg rechts ab. Einige Meter weiter halten wir uns links. An der darauffolgenden Kreuzung nehmen wir den zweiten Weg links Richtung "Münchweiler". Kurz darauf führt rechts ein schmaler Wald­pfad ab, den wir nun benutzen. Wir unterqueren wieder die Stromleitungen und laufen geradeaus weiter. Bei einem Blick zurück können wir die Burgruine Gräfenstein sehen. An einer Wegkreuzung laufen wir geradeaus und nehmen einige Meter weiter den rechten Weg. Auf der Höhe biegen wir mit der weißen Scheibe links Richtung "Hinterweidenthal" ab .

Blick Rotenstein
Blick vom Rotenstein

An einer Abzweigung geht es geradeaus und bei der nächsten Kreuzung erneut gerade­aus. Wir richten uns nun nach der Markierung "grün-gelber Balken". Ab und zu lohnt sich ein Blick zurück zur Burgruine Gräfenstein. Bei einer weiteren Kreuzung geht es weiter geradeaus und zur Hütte auf dem Rotenstein (2:40).

Nach einer Pause auf dem Rotenstein wandern wir wieder einige Meter zurück und biegen rechts auf den Pfad ab. Der Weg führt unterhalb des Rotensteins in Kehren den Berg hin­unter. Bald darauf geht es rechts auf den Forstweg und einige Meter weiter links. Wir lau­fen kurzzeitig an einem Zaun entlang. Vor einer Gabelung geht es links auf den Pfad ("Hinterweidenthal"). Wir gelangen auf einen Fahrweg und folgen diesem in der Linkskurve. Es geht rechts durch die Bahnunterführung und erneut rechts auf den Weg zum Bahnhof in Hinterweidenthal (3:30).

Tipp zur Ruine Gräfenstein

Die ersten Stufen im Bergfried liegen im Dunkeln. Nehmen Sie daher eine Taschenlampe mit, falls Sie diesen besteigen möchten - das macht die Sache einfacher.

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Hinterweidenthal liegt an der Bahnstrecke von Landau/Pfalz nach Pirmasens.

Mit dem Auto: B10 von Landau/Pfalz Richtung Pirma­sens. Kurz nach der Abzweigung zum Bahnhof führt rechts eine Abzweigung unter den Bahngleisen hindurch. Hier stehen Parkplätze zur Verfügung.


Einkehren

Möglichkeit zur Einkehr nur am Ende der Wanderung in Hinterweidenthal.

Wanderkarten

Topographische Karte 1:25.000 – Naturpark Pfälzerwald Blatt 5 – Vom Johanniskreuz bis Pirmasens
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
ISBN 978-3-89637-401-1

Wander-, Rad- und Freizeitkarte 1:40.000 – Naturpark Pfälzerwald Südteil
Pietruska Verlag & Geo-Datenbanken GmbH
ISBN 978-3-934895-61-4

Die Wanderung wurde am 25. Oktober 2009 aktualisiert.