Burgengruppe Altdahn
Kolmerkapelle
Ruine Tanstein
Grabdenkmal an der Heidelsburg
Kupfergrube Katharina I
Ruine Blumenstein

Burg Hohenecken und die Jammerhalde

Schopp - Hammertal - Walzweiher - Breitenau - Hohenecken - Burgruine Hohenecken - Jammerhalde - Kaiserslautern

Wegbeschreibung

Die Wanderung beginnt am Bahnhof von Schopp. Wir laufen links die Rampe Richtung "Naturfreundehaus Finster­brunnertal" hinauf, folgen dem Wegzeichen "grünes N mit rotem Pfeil" und unterqueren die B270. Es geht links die Bahnhofstraße hinunter und an der nächsten Abzweigung rechts in die Straße "Im Kobertal". Wir gelangen zu einem alten Baum mit Sitzgelegenheit und wenden uns links auf den asphaltierten Weg, der schließlich in den Wald führt. Wir passieren eine Schranke, biegen bei der zweiten Abzweigung links ab und wandern an einer Wegkreuzung geradeaus hinab. An einer weiteren Abzweigung geht es geradeaus und kurz darauf steil bergab. Kurz darauf verlassen wir die bis­herige Markierung und wenden uns links auf den unmarkierten Weg. Es geht geradeaus auf den Waldweg, der mit dem roten Kreuz markiert ist, durch das Hammertal.

Kirche St. Rochus Hohenecken

Kirche St. Rochus in Hohenecken

An einer Abzweigung biegen wir scharf rechts ab, überqueren Bach und Landstraße und laufen links auf den Pfad. An der Abzweigung nach dem Haus geht es rechts ab und auf den Weg entlang der Bahngleise. Links liegt der Walzweiher. An der Weggabel nach der Schranke halten wir uns links. Am Ende des Weihers passieren wir eine weitere Schranke und wandern rechts den schmalen Pfad hinauf ("Engelhardtspädche"). Am Ende des Pfads führt unser Wegzeichen geradeaus die Straße nach Breitenau hinein (1:25).

Bei der Straßengabelung im Ort halten wir uns links, überqueren die Moosalbe auf der Bundesstraße und biegen links in die Straße ein. Bald darauf führt rechts ein Waldweg ab, dem wir folgen, und sehen einige Minuten später unter uns den Gelterswoog.

Nach einer Weile führt das rote Kreuz unter der Bahnstrecke hindurch. Nach dem vorsich­tigen Überqueren der B270 verlassen wir das Wegzeichen, halten uns rechts und folgen dem Weg mit der Markierung "schwarzer Punkt auf weißem Strich".

Wir kreuzen einen gepflasterten Weg und laufen Richtung "Um Hohenecken". Rechts ist bald darauf die Ruine Hohen­ecken auf dem Schloßberg zu sehen. Nach einer Kurve laufen wir rechts hinunter, halten uns kurz darauf erneut rechts, unterqueren die Straße und gelangen nach Hohenecken, einem Stadtteil von Kaiserslautern (2:20).

Ruine Hohenecken

Ruine Hohenecken

Wir laufen die Straße hinunter und biegen an deren Ende nach links ab. Bei der Straßen­biegung geht es geradeaus; kurz darauf führt links ein Pflasterweg zur Kirche hinauf. An der Kirche laufen wir geradeaus die Stufen hinauf und erreichen kurz darauf die Burgruine Hohenecken (2:40).

Burg Hohenecken

Die Burg Hohenecken wurde wahrscheinlich um das Jahr 1200 erbaut. Ihre Blüte erlebt die Burg in der Zeit der Staufer. Nach längerer Belagerung durch Kurfürst Karl Ludwig von der Pfalz 1668 wurde die Burg teilweise zerstört und während des Pfälzischen Erbfolgekrieges im Jahre 1689 durch französische Truppen endgültig gesprengt.

Nach Besichtigung der Burgruine geht es durch das Tor und geradeaus den Weg hinauf. Wir passieren einen Spielplatz und halten uns an der Weggabelung links. Nach einer Weile gelangen wir auf einen weiteren Weg, dem wir geradeaus folgen, und halten uns an der darauffolgenden Gabelung rechts. Nach Überquerung der L502 geht es links den Fahrweg hinauf. Unser Weg führt nun unterhalb des Ortes Dansenberg an der Jammerhalde entlang; eine Gedenktafel, die bei einer Kurve steht, erklärt die Herkunft des Namens (3:20).

Gedenkstein Jammerhalde

Gedenkstein bei der Jammerhalde

Jammerhalde

Während des 30jährigen Krieges wird Kaiserslautern am 11. Juli 1635 von kroatischen Truppen angegriffen. Schließlich gelingt es den Angreifern, die Stadt einzunehmen. Wer kann, fliegt in die umliegenden Wälder. Es wurden jedoch viele entdeckt und noch auf den Wegen erschlagen. An der Roten Hohl beim Beerenloch wurden viele Flüchtende von den Verfolgern eingeholt und niedergemetzelt. Seit dieser Zeit heißt dieser Teil des Reichswaldes bei Dansenberg "Jammer­halde".

Am Morgen des 19. Juli ist die Stadt zerstört und menschenleer. Erst langsam kommen die Be­wohner zurück. Vor dem Angriff lebten in der Stadt 3.000 Menschen. Die Hälfte der Bevölkerung ist erschlagen, nur 200 kehren zurück.

Bald darauf geht es an zwei Kreuzungen jeweils geradeaus. Nach dem Überqueren der L503 laufen wir geradeaus auf den Römerweg. Wir kreuzen einen Weg und wandern geradeaus hinauf. Nach einer Weile sehen wir auf der linken Seite die Gebäude der Universität Kaiserslautern; unser Weg führt an Abzweigungen weiter geradeaus. Wir überqueren die Straße "Im Dunkeltälchen" und laufen auf dem asphaltierten Fußweg geradeaus an der Bremer­straße entlang. Am Kreisel biegen wir links in die Zollamtsstraße und erreichen den Südzugang des Hauptbahnhofs Kaiserslautern, an dem diese Wanderung endet (4:30).

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Schopp liegt an der Bahnstrecke von Kaiserslautern nach Pirmasens.

Mit dem Auto: Parkmöglichkeiten gibt es in Kaisers­lautern z.B. an der Bremerstraße. Von hier sind ist nur einige Minuten bis zum Hauptbahnhof Kaiserslautern. Nach Schopp gelangt man dann mit der Regionalbahn.


Einkehren

Möglichkeit in Hohenecken und Kaiserslautern.

Wanderkarten

Topographische Karte 1:25.000 – Naturpark Pfälzerwald Blatt 3 – Kaiserslautern und Umgebung
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
ISBN 978-3-89637-499-1

Wander-, Rad- und Freizeitkarte 1:40.000 – Naturpark Pfälzerwald Nordteil
Pietruska Verlag & Geo-Datenbanken GmbH
ISBN 978-3-934895-62-1

Die Wanderung wurde am 6. März 2010 aktualisiert.