Trifelsblick
Aussicht am Grubenwanderweg
Ritterstein Ringwall
Friedensdenkmal
Burgengruppe Altdahn
Ruine Blumenstein

Orensfelsen, Neuscharfeneck und eine Walddusche

Albersweiler - Orensfelsen - Landauer Hütte - Ruine Neuscharfeneck - Landauer Hütte - Historische Walddusche - Frankweiler - St. Johann - Albersweiler

Wegbeschreibung

Orensfelsen

Blick vom Orensfelsen in das Queichtal

Burg Trifels

Blick auf Burg Trifels und Ruine Scharfenberg

Die Wanderung beginnt am Bahnhof in Albersweiler. Wir halten uns links, biegen rechts in die Hauptstraße ein und folgen der Markierung "schwarzer Punkt auf weißem Strich". Es geht links in die Rehbergstraße, die in die Straße "Im vorderen Großthal" übergeht. An der Gabelung nach dem letzten Haus halten wir uns links und wandern auf dem asphal­tierten Weg bergauf. An Abzweigungen folgen wir unserem Weg, der schließlich in einen Schotterweg übergeht. Von hier aus sieht man bereits auf der linken Seite die Burg Trifels oberhalb von Annweiler.

Am Steinbruch wenden wir uns rechts und an der Weggabel laufen wir rechts weiter auf­wärts. Der Weg geht in einen schmalen Pfad über, der am Rehköpfchen hinauf führt. Wir erreichen einen breiteren Weg und wandern geradeaus. Der Weg führt leicht abwärts. Es geht links auf den breiten Forstweg, bei der Weggabel rechts und einige Schritte weiter links Richtung "Orensfelsen". Kurz darauf führt links ein schmaler Pfad ab. Wir queren einige Fahrwege; bei einer Kreuzung mit einem Waldweg biegen wir im spitzen Winkel nach links ab und erreichen schließlich den Orensfelsen auf dem Orensberg (1:30).

Orensberg und Orensfelsen

Vom Orensfelsen hat man einen wunderschönen Blick auf Burg Trifels und das Queichtal. Der Felsen befindet sich auf 564 m Höhe. Auf dem Orensberg befand sich bereits 500 v.Chr. eine keltische Fliehburg, von der heutzutage noch ein 2,5 km langer Ringwall erhalten geblieben ist, der einst 4 m breit war.

Vor dem Felsen führt der Weg rechts hinab und macht gleich eine Rechtsbiegung. Wir kommen an einer Lichtung vor­bei, von der Paraglider starten. Von hier aus hat man nochmals eine schöne Sicht auf das Queichtal bei Annweiler. Es geht geradeaus auf den Forstweg; bei zwei Weggabelungen nehmen wir jeweils den linken Weg und gelangen bald da­rauf zur Landauer Hütte (1:55).

Wir gehen hier links an der Hütte vorbei und folgen dem schwarzen Punkt auf dem weißen Strich. Nach etwa zehn Minu­ten erreichen wir die Burgruine Neuscharfeneck.

Ruine Neuscharfeneck

Ruine Neuscharfeneck: Wohnbau und Burgfelsen

Historische Walddusche

Historische Walddusche

Burg Neuscharfeneck

Die Burg Neuscharfeneck wurde 1250 erbaut und fiel 1416 an die Kurpfalz. Sie wur­de 1460 erweitert und im Bauernkrieg 1524/25 durch Feuer zerstört. Anschließend wurde sie nochmals aufgebaut und erweitert. Im 30-jährigen Krieg wurde die Anlage 1633 endgültig zerstört.

Nach Besichtigung der Ruine gehen wir auf der anderen Seite der Mauer herum und den­selben Weg wieder zur Landauer Hütte zurück. An der Hütte vorbei biegen wir auf den zweiten Weg von links ab und folgen nun der Markierung "rot-weißer Balken" Richtung Gleisweiler. Der Weg verläuft nun bergab. Wir kreuzen einen Fahrweg und überqueren einen Bach. Hier gehen wir geradeaus weiter an der linken Bachseite entlang und an der Kreuzung links geradeaus. Bald darauf führt rechts ein schmaler Weg zur Walddusche ab. Wir queren zweimal den Hainbach und erreichen die historische Walddusche (2:45).

Historische Walddusche

Die historische Walddusche im Hainbachtal wurde 1849 erbaut; sie war Teil der dama­ligen "Kaltwasseranstalt", die zum Sanatorium von Gleisweiler gehörte. Sie ist eine Kombination aus Dusche, Sturzbach und Wellenbad und wird über einen 78 m langen Kanal vom Hainbach ge­speist. Die Walddusche war bis 1878 in Betrieb und wurde 1991 restauriert.

Wir benutzen den Weg auf der linken Seite des Baches und gehen im Talgrund weiter. Bei der Gabelung geht es links hinauf auf den Fahrweg. Hier treffen wir wieder auf das Wegzeichen "rot-weißer Balken" und wenden uns rechts. Der Weg führt auf eine kleine asphaltierte Straße; hier laufen wir geradeaus weiter. An der nächsten Kreuzung biegen wir rechts in den Weg ein, folgen nun der Markierung "roter Balken" und queren ein letztes Mal den Hainbach.

Historische Klosterkirche St. Johann

Historische Klosterkirche St. Johann

Wir gelangen auf einen Schotterweg, wenden uns nach links und erreichen Frankweiler. Es geht rechts in die Ringelsbergstraße. An der folgenden Gabelung halten wir uns rechts. An der Abzweigung zum Parkplatz laufen wir geradeaus am Weinberg entlang.

Nach einer Weile gelangen wir zu einer Kreuzung; hier geht es halb links hinunter und kurz darauf in der Linkskurve geradeaus auf den Grasweg. Wir folgen nun der Markierung "blau-weißer Balken". Vor uns sehen wir bereits Albersweiler. Wir biegen rechts auf den Asphaltweg, wandern am Landhotel Annahof vorbei die Straße hinab und an der Gabe­lung links. Wir passieren die historische Klosterkirche St. Johann.

Wir biegen rechts in die Straße und einige Meter weiter links auf den Fußweg, der entlang eines Baches führt. Es geht am Sportplatz und der Feuerwehr vorbei. An einer Straßenkreuzung laufen wir geradeaus und biegen beim Heerweg rechts ab. An der nächsten Abzweigung geht es weiter geradeaus, links in die Weinstraße und dann rechts in die Haupt­straße. Nach Haus Nr. 42 biegen wir links ab und gelangen wieder zum Bahnhof Albersweiler (4:00).

Tipp

An heißen Sommertagen können Sie sich bei der historischen Walddusche abkühlen. Nehmen Sie daher Badesachen und ein Handtuch mit. Eine Umkleidekabine ist vor Ort vorhanden.

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Albersweiler liegt an der Queichtalbahnstrecke von Landau nach Pirmasens.


Einkehren

Möglichkeit zur Einkehr in der Landauer Hütte, in Frank­weiler und in Albersweiler.

Wanderkarten

Topographische Karte 1:25.000 – Naturpark Pfälzerwald Blatt 6 – Oberhaardt von Neustadt bis zum Queichtal
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
ISBN 978-3-89637-402-8

Wander- und Erlebniskarte 1:25.000 – Hauenstein & Tri­felsland
Pietruska Verlag & Geo-Datenbanken GmbH
ISBN 978-3-934895-44-7

Die Wanderung wurde am 26. Juni 2010 aktualisiert.