Schindhübelturm, Eschkopfturm und Burgalbsprung
Johanniskreuz - Erlenbach - Schindhübelturm - Eschkopfturm - Preußenstein - Holzkohlenbrennöfen - Burgalbsprung - Johanniskreuz
Wegbeschreibung
Wir beginnen unsere Wanderung am Parkplatz in Johanniskreuz. Wir gehen ein Stück die Straße hinauf und folgen dem grün-gelben Kreuz links auf den Pfad. Nach dem Überqueren einer weiteren Straße geht es geradeaus auf den Forstweg. An der Gabelung halten wir uns links und kurz darauf rechts. Bei der Kreuzung wandern wir geradeaus auf den Pfad. Wir überqueren einen Fahrweg und laufen den Pfad abwärts. Es geht geradeaus auf einen weiteren Forstweg. Wir kreuzen zwei weitere Wege und gelangen auf einen weiteren Forstweg, der uns nach Erlenbach bringt (0:40).
Es geht rechts die Straße hinauf. An der Wegspinne überqueren wir den Bach und folgen weiter dem grün-gelben Kreuz scharf links hinauf. Wir folgen dem Weg in einer Rechtskurve und wenden uns an der darauffolgenden Kreuzung nach links. Bei einer weiteren Kreuzung überqueren wir den Bach und wandern rechts hinauf. Bald darauf führt links ein Pfad ab, der uns steil hinaufführt. Wir queren zwei Fahrwege und gehen an der Wegspinne geradeaus aufwärts zum Parkplatz "Mitteleiche". Wir überqueren die Straße und folgen dem gelb-roten Balken rechts auf den Hohlweg ("Turm Rundweg"). An einer Abzweigung geht es mit der Markierung 10 links ab. Es geht rechts den Pfad hinauf zum Schindhübelturm (1:45).
Schindhübelturm
Der Schindhübelturm wurde 1975 in Holzbauweise auf dem 571 m hohen Schindhübel errichtet. 65 Stufen führen hinauf zur überdachten Aussichtsplattform in 14 m Höhe. Von ihm kann man im Norden den Donnersberg, den Potzberg mit seinem Aussichtsturm, die Kalmit und bei guter Sicht den Eckkopfturm und die Hornisgrinde im Schwarzwald sehen. Der Turm wurde 2004 saniert.
Wir wandern links am Turm vorbei auf den Fahrweg und gelangen auf einen weiteren Weg. Hier verlassen wir die 10 und biegen rechts auf den unmarkierten Forstweg ab. Vor der Straße treffen wir wieder auf den gelb-roten Balken und wenden uns links auf den Forstweg.
An der Abzweigung halten wir uns rechts und gelangen kurz darauf auf einen weiteren Weg, dem wir in einer Rechtsbiegung folgen. Es geht an einer Abzweigung vorbei zur Gambsbuche. Wir folgen der Straße einige Meter nach links und laufen auf den Pfad, der an der Straße entlangführt. Es geht links auf den Fahrweg und gleich wieder rechts auf den Waldpfad. Bei der Abzweigung folgen wir unserem Pfad mit dem gelb-roten Balken weiter an der Straße entlang Richtung "Eschkopf". An der darauffolgenden Weggabel geht es links. Wir überqueren einen Asphaltweg und die B48 und laufen rechts an der Schutzhütte den Weg aufwärts zum Eschkopfturm (1:45).
Eschkopfturm
Der Eschkopfturm mit seinen 99 Stufen steht auf dem 608 m hohen Eschkopf. Er wurde 1902 zur Landesvermessung errichtet. Mit Spendengeldern wurde der Turm mit einer Aussichtsplattform versehen. Zu den Zeiten Napoleons stand hier ein Holzturm, der zur Telegrafenübermittlung zwischen Paris und Mainz diente.
Es geht rechts vom Turm den Pfad mit dem gelbroten Balken Richtung "Waldfischbach-Burgalben" hinab. Wir biegen links auf den Forstweg ein. In einer Rechtsbiegung wandern wir geradeaus und an der darauffolgenden Kreuzung links. Es geht geradeaus auf einen weiteren Forstweg und an einer Abzweigung erneut geradeaus.
Wir überqueren schräg links eine Straße und folgen dem Waldpfad. An der Gabelung wandern wir links hinauf. Wir gelangen an die Zufahrtsstraße zur Radarstation; auf der anderen Seite sehen wir den Wegweiser zum Preußenstein.
Preußenstein
Zur Zeit der Revolutionskriege gab es hier einen Standort eines preußischen Wachtpostens, auf den der Ritterstein "Preußenstein" hinweist. Auf einer Felsplatte wurde von einem preußischen Soldaten das Wort "Preusen" eingehauen.
Wir folgen vor der Straße dem gelb-roten Balken rechts abwärts und überqueren die Landstraße. An der darauffolgenden Gabelung geht es geradeaus den Pfad weiter. Wir queren drei Forstwege. Unser Weg führt nun am Hang entlang hinab. Wir folgen dem Schotterweg in einer Rechts- und Linkskurve und halten uns an der Weggabel links. Der Weg führt nun am Ramschelbach entlang durch das Großkirchtal. Nach einiger Zeit erreichen wir einen Weiher (4:15).
Hier trennen wir uns vom bisherigen Wegzeichen und biegen rechts auf den Weg ab, der mit dem weißen Kreuz markiert ist. Es geht links an einer Hütte und den Holzkohlenbrennöfen vorbei.
Holzkohlenbrennöfen
Die Holzkohlenbrennöfen wurden 1943-44 vom Forstamt Johanniskreuz erbaut. Die Holzkohle wurde damals als Ersatz für den Anstrieb der Dienstfahrzeuge benötigt. Nach Kriegsende wurde die Holzkohleerzeugung kurzzeitig eingestellt. Der letzte Brand fand 1950/51 statt. 1991 wurde die Anlage renoviert.
Wir wandern nun am Schwarzbach entlang leicht aufwärts. Wir erreichen den Pferdsbrunnenweiher und laufen links weiter zum Burgalbsprung (4:55).
Burgalbsprung
Die Burgalb entspringt als aufsteigende Quelle im Burgalbweiher und fließt über eine Brunnenschale in den Schwarzbach. Die Schale stammt aus dem Garten des Trippstadter Schlosses.
Wir folgen dem Fahrweg links vom Burgalbweiher hinauf. Vor einer Linkskurve geht es rechts auf den Pfad und geradeaus auf den Asphaltweg, dem wir in einer weiteren Linkskurve folgen. Es geht rechts auf den Weg zum Parkplatz in Johanniskreuz, an dem unsere Wanderung endet (5:15).
Weitere Informationen
Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit den Wanderbuslinien Luchs-, Fuchs- und Gäsbockbus aus den Richtungen Kaiserslautern, Hochspeyer, Lambrecht und Neustadt.
Mit dem Auto: Von Neustadt kommend über Lambrecht und Elmstein nach Johanniskreuz. Von Hochspeyer auf der B48 nach Johanniskreuz.
Einkehren
Möglichkeit nur am Ende in Johanniskreuz, daher Proviant mitnehmen.
Wanderkarten
Topographische Karte 1:25.000 – Naturpark Pfälzerwald Blatt 5 – Vom Johanniskreuz bis Pirmasens
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
ISBN 978-3-89637-401-1
Wander-, Rad- und Freizeitkarte 1:40.000 – Naturpark Pfälzerwald Südteil
Pietruska Verlag & Geo-Datenbanken GmbH
ISBN 978-3-934895-61-4
Die Wanderung wurde am 31. Mai 2008 aktualisiert.
Steckbrief
Anspruch:- Start / Ende: Parkplatz Johanniskreuz
- Wanderzeit: 5:15 Std.
- Länge: 19,5 km
- Tiefster Punkt: 338 m
- Höchster Punkt: 608 m
- Summe Steigungen / Gefälle: 532 m













