Kolmerkapelle
Fritz-Claus-Stein
Burgruine Stauf
Backelstein
Ruine Wachtenburg
Hohenbergturm

Ruine Spangenberg, Totenkopfhütte und Hellerplatz

Lambrecht - Iptestal - Erfenstein - Burgruine Spangenberg - Totenkopfhütte - Hellerplatz - Kaisergarten - Lambrecht

Wegbeschreibung

Die Wanderung startet am Bahnhof von Lambrecht. Wir laufen die Bahnhofstraße hinunter, folgen der Wegmarkie­rung "gelbes Kreuz" Richtung "Elmstein" und biegen rechts auf die B39 ab. Es geht über den Herzog-Otto-Platz und an der Sparkasse vorbei. Es geht links über die Friedrich-Ebert-Brücke in die Marktstraße zur Kirche hinauf. Am Klosterbrunnen vorbei wandern wir in die Grabenstraße und einige Minuten später in den Oberen Kleinen Weg. Bei der folgenden Straßenkreuzung wandern wir geradeaus in die Schorlenbergstraße, die auf einen Feldweg führt. An der Weggabel geht es links hinauf.

Ruine Spangenberg, im Hintergrund Ruine Erfenstein
Ruine Spangenberg, im Hintergrund Ruine Erfenstein

Nach einer Weile gelangen wir zu einer größeren Weggabel, an der wir rechts abwärts wandern. Wir folgen nun dem Fahrweg, bis wir zu einer Straße gelangen. Wir laufen diese geradeaus weiter, passieren einen Kinderspielplatz und erreichen Iptestal. An der Abzwei­gung halten wir uns rechts. Kurz darauf verlassen wir wieder den Weiler. Auf der rechten Seite fließt der Speyerbach und führt die Bahnstrecke des Kuckucksbähnel entlang. An der Abzweigung kurz vor dem Bahnhof von Erfenstein geht es links in die Spangenberg­straße. Wir gelangen zum Parkplatz Spangenberg, halten uns hier links und laufen einige Schritte weiter rechts den Fußweg mit der Markierung "weiß-grüner Balken" hinauf zur Burgruine Spangenberg (1:30).

Burg Spangenberg

Die Burg Spangenberg wurde vermutlich im 11. Jahrhundert erbaut. Im Rahmen der Weißenburger Fehde zwi­schen dem pfälzischen Kurfürsten Friedrich I. und dem Herzog von Pfalz-Zweibrücken kam es 1470 zur gegensei­tigen Zerstörung der gegenüberliegenden Burgen Spangenberg und Erfenstein. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde Burg Spangenberg wieder bewohnbar gemacht. Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde die Burg gleich im ers­ten Kriegsjahr zerstört und nicht mehr aufgebaut.

Der obere Teil der Burg kann während der Öffnungszeiten der Burgschänke unter Aufsicht besichtigt werden. Hierzu in der Burgschänke melden.

Studerbild
Studerbild

Wir laufen wir den Weg weiter hinauf. An einer Kreuzung geht es den Pfad aufwärts. Einige Minuten später queren wir einen Forstweg. Es geht links auf den Fahrweg. An einer Kreuzung, bei der eine Rastmöglichkeit besteht, geht es geradeaus Richtung "Totenkopf". An Abzweigungen folgen wir im­mer dem Fahrweg. Wir passieren das Studerbild und gelangen bald darauf zur Totenkopfhütte (2:30).

Wir wandern vor der Hütte nach links und folgen nun dem Wegzeichen "blau-gelber Balken" Rich­tung "Hellerhütte". An der Weggabel kurz nach dem Parkplatz halten wir uns links und laufen einige Meter weiter rechts den Waldpfad hinauf. In Kehren geht es nun aufwärts und bald darauf wieder hinunter auf einen Fahrweg, den wir queren. An einem weiterem Fahrweg gehen wir geradeaus weiter. Auf der linken Seite haben wir einen schönen Ausblick auf das Höllischtal nach Erfenstein. An einer Abzweigung halten wir uns rechts und erreichen kurz darauf die Neustadter Hütte am Hellerplatz (3:00).

Breite Loog
Breite Loog
Lambrecht
Blick auf Lambrecht

Wir laufen vor der Hütte links Richtung "Kaisergarten/Lambrecht" den schmalen Pfad hin­auf. Wir queren schräg einen Fahrweg und laufen an einer Kreuzung auf unserem Wald­pfad geradeaus weiter zum Grenzfelsen "Breite Loog" (3:35).

Breite Loog

Die "Breite Loog" ist ein Grenzfelsen mit Inschriften "In Freundschaft renoviert ...". Der Anlaß zu dieser Freundschaftsbekundung lag in der Erinnerung an die Beilegung jahrhundertelanger Streitigkeiten zwischen Lachen-Speyerdorf und Hambach, bei der 1748 einige Männer tödlich verwundet wurden.

Unser Weg führt am Felsen vorbei hinauf zur Schutzhütte auf dem Kaisergarten. Links führt ein Pfad zur Alten Unger. Wir wandern an der Hütte schräg rechts auf den Waldpfad und queren vier Fahrwege. Bald darauf sehen wir links unter uns die Häuser von Lam­brecht. An einer Weggabel verlassen wir kurzzeitig unsere Markierung und laufen rechts hinauf zum Aussichtturm "Dicker Stein" (4:15).

Wir laufen denselben Weg wieder hinunter und folgen wieder dem Weg mit der Markierung "blau-gelber Balken". Es geht links auf den Fahrweg und einige Minuten später scharf rechts auf den Pfad. Wir wenden uns am Ende des Pfads nach rechts. An einer Weggabelung geht es links. Wir folgen der Straße am Friedhof vorbei und gelangen wieder zur Kirche. Die Markierung "gelbes Kreuz" führt uns nun zurück zum Bahnhof von Lambrecht, an dem diese Wanderung endet (5:00).

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Lambrecht liegt an der Bahnstrecke von Neustadt/Weinstraße nach Kaiserslau­tern.


Einkehren

Einkehr ist in der Burgruine Spangenberg, in der To­tenkopfhütte, in der Neustadter Hütte am Hellerplatz und in Lambrecht möglich.

Wanderkarte

Topographische Karte 1:25.000 – Naturpark Pfälzerwald Blatt 6 – Oberhaardt von Neustadt bis zum Queichtal
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
ISBN 978-3-89637-402-8

Die Wanderung wurde am 19. Juli 2010 aktualisiert.