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Wildenstein, Königsstuhl und Hohenfels

Steinbach - Wildensteiner Tal - Ruine Wildenstein - Dampfnudelfelsen - Adlerbogen - Ludwigsturm - Königsstuhl - Ruine Hohenfels - Beutelfels - Eremitenklause - Steinbach

Wegbeschreibung

Burg Wildenstein

Mauerreste der Burg Wildenstein

Wir starten am Parkplatz am Sportplatz oberhalb von Steinbach. Es geht den Weg mit dem blau-roten Balken hinauf und am Keltengarten vorbei. An der darauffolgenden Kreuzung wandern wir rechts Richtung "Wildensteiner Tal" und an der Abzweigung geradeaus. Bei einer Rechtsbiegung führt links ein unmarkierter Pfad zum Waltharifels (0:15).

Wir laufen wieder zurück zum Forstweg und folgen dem blau-roten Balken nach links. An der darauffolgenden Kreuzung geht es links auf den Waldweg. Wir passieren eine Schran­ke und wandern nun das Wildensteiner Tal hinauf. Hier verlassen wir das Wegzeichen und folgen dem unmarkierten Pfad am Bach entlang hinauf. Nach einer Weile geht es an einer Abzweigung ("Versuchsanla­ge") rechts über einen Steg den Pfad steil in Kehren hinauf zur Ruine Wildenstein (0:45).

Burg Wildenstein

Die Burg Wildenstein wurde 1275 erstmals urkundlich erwähnt und wahrscheinlich im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) zerstört. Heutzutage sind nur noch Reste einer Außenmauer und des Bergfrieds erhalten.

Unser Weg führt an der Burgruine vorbei. An der Abzweigung einige Meter weiter geht es geradeaus und an der Sitz­bank vorbei. An der darauffolgenden Gabelung folgen wir der Markierung 2 rechts hinab. Wir folgen dem Weg in einer Rechtskurve und gelangen nach einer Weile zum Reißenden Fels mit seinem schönen Ausblick (1:10).

An der Abzweigung kurz darauf wandern wir geradeaus weiter. Wir erreichen einen Forstweg und wenden uns links den unmarkierten Weg hinauf. An einer Weggabel geht es geradeaus und treffen kurz darauf wieder auf die Markierung 2, der wir geradeaus abwärts folgen. Nach einer Weile führt scharf links ein gekennzeichneter Pfad ab, der uns auf den Dampfnudelfels führt (1:30).

Adlerbogen Moltkefelsen

Adlerbogen auf dem Moltkefelsen

Wir laufen wieder zurück zum Weg und folgen diesem geradeaus. Bei der darauffolgen­den Gabelung geht es recht hinunter. An einer Abzweigung treffen wir wieder auf den blau-roten Balken und wandern links. Kurz darauf geht es mit dem Wegzeichen 4 links und vor dem Zaun links hinauf ("Adlerbogen"). Wir gelangen auf einen weiteren Weg und wenden uns rechts und an der Kreuzung kurz darauf im spitzen Winkel nach links. Wir folgen dem Pfad in der Linkskurve und erreichen den Adlerbogen auf dem Moltkefelsen (2:00).

Adlerbogen

Der Adlerbogen wurde 1880 auf dem ehemaligen Dorbisfelsen zu Ehren des General­feldmarschalls von Moltke errichtet. 1945 wurde dem Adler der Kopf abgeschossen. 1981 ist der restaurierte Adler wieder auf den Adlerbogen gesetzt worden.

Ludwigsturm Donnersberg

Ludwigsturm

Wir wandern den Pfad hinauf und an den Sitzbänken vorbei. An der Kreuzung geht es geradeaus hinauf. Bald darauf gelangen wir zur Schutzhütte am Hirtenfels. Wir biegen vor der Hütte links ab. Es geht über einen Asphaltweg. Wir kreuzen einen weiteren Weg und wandern geradeaus zum Ludwigsturm (2:25).

Ludwigsturm

Der Ludwigsturm wurde 1864 erbaut und ist 27 m hoch. 1952 wurde er von Grund auf restauriert, da er baufällig geworden war. Bei klarem Wetter reicht der Blick bis nach Worms oder sogar Frankfurt.

Wir laufen am Turm rechts den Weg mit der Markierung 4 hinunter, überqueren die Straße und erreichen das Waldhaus und die Keltenhütte. Es geht an den beiden Häusern links vorbei, die Markierung "weißes Kreuz" weist uns nun den Weg geradeaus. An der darauffolgenden Kreuzung wandern wir erneut geradeaus. Bald darauf geht es an einer Abzweigung geradeaus zum Königsstuhl (2:45).

Donnersberg und Königsstuhl

Der Donnersberg ist mit 687 m das höchste Bergmassiv der Pfalz. Seine höchste Erhebung ist der Königstuhl. Der Berg entstand vor etwa 300 Mio. Jahren durch vulkanische Hebung, war jedoch kein tätiger Vulkan. Der Königsstuhl besteht aus Ryolith und reicht etwa 8 km in das Erdinnere.

Vor dem Felsen laufen wir links hinunter und überqueren den Keltischen Ringwall. An einer Abzweigung geht es gerade­aus. Das Wegzeichen "weißes Kreuz" führt uns nun abwärts. Wir gelangen auf einen Fostweg und wenden uns scharf nach links. Nach einer Weile erreichen wir die Wegspinne am Hühnerberg (3:10).

Wir nehmen hier den mittleren Weg Richtung "Falkenstein". An der Wegspinne "Krummkehr" (Fressplatz) geht es rechts den Weg hinauf Richtung "Grohes Rondell", das wir auch bald darauf erreichen. Wir wenden uns mit dem weißen Kreuz nach links. Der Weg führt nun wieder abwärts. Bei einer Abzweigung biegen wir scharf rechts ab und folgen der weißen Scheibe einige Meter hinauf zur Hinweistafel der Ruine Hohenfels (3:45).

Burg Hohenfels

Die Burg Hohenfels wurde vermutlich im 11. Jahrhundert erbaut. 1352 wurde die Raubritterburg zerstört. 1932 er­folgten Ausgrabungen, bei denen die Fundamente freigelegt wurden.

Ein schmaler, unmarkierter Pfad führt uns durch die Reste der Burg und um den Felsen herum. Wir gelangen wieder auf den Weg mit dem weißen Kreuz, dem wir nach rechts folgen. Nach einer Weile führt ein Pfad rechts ab zum Beutelfels mit einem wunderschönen Ausblick auf die Umgebung (4:15).

Ruine Hohenfels

Ruine Hohenfels

Blick vom Beutelfels

Blick vom Beutelfels

Eremitenklause

Eremitenklause

Wir laufen wieder zurück auf unseren Weg und folgen diesem nach rechts. Wir erreichen einen Forstweg und biegen rechts ab. Nach der Schranke am Waldhaus Klausberg geht es mit dem weißen Dreieck links ab und bei einer Weg­gabel erneut links ("Klause"). Nach einer Rechtskurve sehen wir rechts die Eremitenklause aus dem 15. Jahrhundert (4:45).

Eremitenklause

Die Eremitenklause ist eine Höhle neben einer Quelle. Vermutlich existierte die Klause bereits 1468. Es gibt auch die Annahme, daß sie als Kapelle diente, wofür die Kreuzgewölbedecke spricht.

Kurz darauf erreichen wir Hahnweilerhof. Wir folgen der Straße und biegen links ab. An der Gabelung geht es rechts Richtung "Börrstadt". Wir verlassen wieder den Weiler und folgen der Straße hinauf. Auf der Höhe biegen wir links auf den Feldweg Richtung "Steinbacher Hütte". An einer Gabelung halten wir uns rechts. Bald darauf kommen wir aus dem Wald heraus und wandern durch Felder und Wiesen auf der Anhöhe entlang. Rechts im Tal sehen wir Börrstadt.

Nach einer Weile passieren wir die Steinbacher Hütte. Bei der darauffolgenden Gabelung halten wir uns links und wan­dern am Keltendorf vorbei. Wir laufen die Straße hinunter nach Steinbach hinein. An einer weiteren Gabelung geht es rechts und links in die Bachbergstraße, der wir kurz darauf links hinauf folgen. Wir folgen nun wieder dem blau-roten Balken rechts in die Donnersberger Straße und gleich wieder links in die Marienthaler Straße hinauf zum Sportplatz, an dem diese Wanderung endet (5:30).

Anfahrt

Mit dem Auto: In Steinbach von Süden kommend durch den Ort und nach der Kirche links in die Marienthaler Straße zum Sportplatz.


Einkehren

Möglichkeit zur Einkehr auf dem Donnersberg im Wald­haus und der Keltenhütte, in der Steinbacher Hütte und in Steinbach.

Wanderkarten

Wanderkarte 1:20.000 – Der Donnersberg
Donnersbergverein e.V.

Topographische Karte 1:25.000 – Naturpark Pfälzerwald Blatt 1 – Der Donnersberg
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
ISBN 978-3-89637-498-4

Die Wanderung wurde am 6. September 2008 aktualisiert.