Bergbau am Donnersberg
Winnweiler - Kreuzkapelle - Imsbach - Gruben "Katharina I" und "Katharina II" - Kupferberghütte - Kronbuchhütte - Ruine Hohenfels - Beutelfels - Rote Halde - Besucherbergwerk "Weiße Grube" - Imsbach - Wäschbacherhof - Alsenbrück - Winnweiler
Wegbeschreibung
Unsere Wanderung beginnt am Bahnhof in Winnweiler. Wir benutzen die Brücke über die Gleise und folgen der blauen Scheibe. Es geht den Falkensteiner Weg hinauf. Wir verlassen den Ort, halten uns an der Abzweigung mit dem Kreuz rechts und kurz darauf erneut rechts zur Kreuzkapelle (0:15).
Kreuzkapelle
Die Kreuzkapelle wurde 1728 gestiftet. Sie diente der Wallfahrt.
Es geht wieder zurück zur Abzweigung mit dem Kreuz und rechts auf den Asphaltweg. Bei einer weiteren Abzweigung halten wir uns rechts und wandern kurz darauf geradeaus auf den Schotterweg. Bald darauf geht es an einem Wegkreuz vorbei zur Landstraße, der wir links nach Imsbach folgen (0:45).
Es geht rechts in die Gienanthstraße und am Pfälzischen Bergbaumuseum mit der Markierung K-1 links in die Ortsstraße. Wir biegen rechts in die Lützelbachstraße und laufen geradeaus in die Bergschmiedestraße. Es geht am Friedrich-August-Erbstollen vorbei. Wir verlassen den Ort und erreichen einen Wanderparkplatz. Am dortigen Steinbruch wurden Edelsteine (Achate) abgebaut. Wir folgen dem Grubenweg geradeaus. Bei der Gabelung nach einem Weiher geht es mit der Markierung K-2 geradeaus zur Infotafel der Katharinengruben (1:15). Zur Grube "Katharina I" laufen wir links den Hang hinauf.
Bergbau am Donnersberg
Der Donnersberg entstand im Perm-Zeitalter durch vulkanische Hebung, war jedoch kein aktiver Vulkan. Im Südwesten des Donnersbergs sind hydrothermale Mineralisationen zu finden.
Bereits zu Zeiten der Kelten und Römer wurde hier nach Erz geschürft. Im 15. Jahrhundert wurden die ersten Gruben in der Neuzeit in Betrieb genommen. Der Bergbau bei Imsbach wurde 1921 eingestellt.
Es geht wieder zurück auf den Weg. Kurz darauf passieren wir die Grube "Katharina II" und den Bienstandstollen. An einer Gabelung geht es rechts den Pfad hinauf. Wir passieren einen Aussichtspunkt mit Rastmöglichkeit und Blick ins Alsenztal. Wir kreuzen einen Forstweg und erreichen die Grube "Grüner Löwe" (1:35).
Wir gelangen zu einer Wegspinne; hier bietet sich ein Abstecher mit der blauen Scheibe geradeaus zur Kupferberghütte an, von der erneut der Blick über das Alsenztal bis zum nördlichen Pfälzerwald schweift (1:45).
Es geht denselben Weg zurück zur Wegspinne; wir folgen hier dem Pfad mit der Markierung K-2 und biegen links auf den Fahrweg. Einige Meter weiter geht es rechts auf den Waldweg und an einer Abzweigung links ab. Kurz darauf wandern wir geradeaus bergab und passieren nach einer Kurve einen Einbruchtrichter und ein Mundloch der ehemaligen Grube "Reich Geschiebe".
Es geht den Forstweg hinab und an der folgenden Gabelung links. Wir wenden uns erneut links auf den Forstweg und richten uns nun nach der Markierung E. Wir erreichen den Marx-Georg-Brunnen; rechts sehen wir die Hinweistafel zum Scharzen Schacht. Wir folgen dem Forstweg links am Brunnen vorbei geradeaus das Langenbachtal aufwärts. An der folgenden Abzweigung geht es geradeaus. Wir passieren die Infotafel zu den Schmelzöfen und dem Pingenfeld und wandern weiter bergauf. Bei der Wegspinne an der Kronbuchhütte nehmen wir die zweite Abzweigung rechts und weiter dem Eisenweg mit der Markierung E (2:50).
Bei einer Kreuzung geht es geradeaus hinauf. An der Hinweistafel zur Ruine Hohenfels verlassen wir das Wegzeichen E und folgen dem unmarkierten schmalen Pfad am Hügel entlang zu den Überresten der Burg Hohenfels (3:05).
Burg Hohenfels
Die Burg Hohenfels wurde vermutlich im 11. Jahrhundert erbaut. 1352 wurde die Raubritterburg zerstört. 1932 erfolgten Ausgrabungen, bei denen die Fundamente freigelegt wurden.
Wir gelangen wieder zurück auf den Weg und folgen der Markierung E nach rechts. Bei einer Abzweigung halten wir uns links. Bald darauf geht rechts ein Pfad zum Beutelfels ab. Von hier schweift der Blick über das Alsenztal, den nördlichen Pfälzerwald bis zum Odenwald (3:20).
Wir laufen wieder zurück auf den Weg und folgen diesem rechts bergab. Einige Minuten später geht es an einer Abzweigung scharf rechts hinab. Wir passieren die Löwenbergsruhe und laufen geradeaus auf einen weiteren Weg. Einige Meter weiter geht es links hinab zur Roten Halde. Wir laufen links den Pfad abwärts und erreichen die Weiße Grube (3:40).
Weiße Grube
Das ehemalige Bergwerk "Weiße Grube" ist seit 1979 für Besucher zugänglich. Der Rundgang führt durch mehrere 100 Meter begehbare Stollen. Es sind die Spuren der 600 Jahre dauernden Kupfer- und Silberabbaus zu beobachten.
Wir laufen an dem Haus vorbei und erreichen den Eingang zur Grube "Maria", die seit 2006 wieder zugänglich ist. Wir folgen dem Schotterweg in der Kurve. Es geht rechts auf die Straße und am Eisernen Tor, dem Mundloch des Gienanth-Stollens, vorbei. Wir folgen nun wieder dem Wegzeichen K-2. Bei einem Blick zurück können wir den Beutelfels am Berg erkennen. Wir gelangen erneut nach Imsbach, folgen der Gienanthstraße geradeaus und biegen scharf links mit dem grün-gelben Balken in die Flurstraße.
Auf der Höhe geht es im spitzen Winkel rechts und nach dem Funkturm links den asphaltierten Weg hinab. Wir laufen durch Wäschbacherhof, verlassen hier die bisherige Markierung und folgen der Straße. Am Ende dieser Straße geht es links in die Imsbacher Straße und gleich wieder rechts auf den asphaltierten Weg, der in einen Schotterweg übergeht. Wir folgen nun der Markierung "weiß-blauer Balken" und erreichen Alsenbrück. Wir überqueren den Bach und wenden uns vor den Gleisen nach rechts. An Abzweigungen folgen wir nun immer dem Hauptweg und erreichen schließlich Winnweiler. Wir biegen links auf die Straße ein, überqueren die Bahnstrecke und erreichen den Bahnhof, an dem diese Wanderung endet (5:15).
Weitere Informationen
Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Winnweiler liegt an der Bahnstrecke von Kaiserslautern Richtung Bad Kreuznach und Bingen.
Einkehren
Möglichkeit in Imsbach und Winnweiler und an bestimmten Tagen in der Kupferberghütte und der Kronbuchhütte.
Wanderkarte
Topographische Karte 1:25.000 – Naturpark Pfälzerwald Blatt 1 – Der Donnersberg
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
ISBN 978-3-89637-498-4
Die Wanderung wurde am 26. September 2009 aktualisiert.
Steckbrief
Anspruch:- Start / Ende: Bahnhof Winnweiler
- Wanderzeit: 5:15 Std.
- Länge: 20,3 km
- Tiefster Punkt: 240 m
- Höchster Punkt: 537 m
- Summe Steigungen / Gefälle: 518 m













