Heidenfelsen, Burg Nanstein und Bismarckturm
Landstuhl - Heidenfelsen - Burg Nanstein - Marienkapelle - Bismarckturm - Krämerstein - Landstuhl
Wegbeschreibung
Wir beginnen die Wanderung am Bahnhof in Landstuhl und benutzen die Unterführung Richtung "Stadtmitte". Es geht mit dem roten Kreuz in die Eisenbahnstraße und geradeaus in die Saarbrücker Straße. Wir folgen der Kaiserstraße in einer Linksbiegung und wenden uns rechts mit der Markierung L2 in die Friedhofstraße. An der Straßengabelung laufen wir rechts hinauf und nach dem letzten Haus links auf den Fußweg. Wir gelangen zu einer Wegkreuzung, gehen geradeaus und kurz darauf links hinunter. Es geht geradeaus den Fahrweg aufwärts, geradeaus auf die Straße und an den Schulgebäuden vorbei. Wir biegen rechts auf den Waldweg und halten uns an der Gabelung links. Am Weiher geht es geradeaus auf den Fahrweg. Nach der Linkskurve führt rechts ein Pfad hinauf zum Heidenfelsen (0:50).
Heidenfelsen
Bei den Heidenfelsen handelt es sich um ein römisches Quellheiligtum, die in der Mitte des 3. Jahrhunderts entstanden sind. Zwei Steine sind noch erhalten. Der linke Stein zeigt drei sitzende Quellgottheiten, denen Opfergaben gereicht werden. Auf dem rechten Stein ist eine opfernde Figur am Altar, zwei andere Figuren befinden sich daneben. Dem Wasser der Quelle wurden Heilkräfte bei Augenkrankheiten zugeschrieben.
Wir laufen an den Heidenfelsen vorbei und geradeaus auf einen weiteren Pfad. Einige Meter weiter geht es im spitzen Winkel links hinauf. Wir erreichen einen Weg auf der Höhe und biegen rechts auf den Weg ab (Markierung "rotes Kreuz"). An Abzweigungen achten wir auf das Wegzeichen. Bei der Kreuzung vor den Häusern geht es rechts auf der Höhe weiter. Bevor es auf eine Straße geht biegen wir rechts auf den Pfad ab und erreichen bald darauf die Burg Nanstein (1:25).
Burg Nanstein
Die Burg Nanstein wurde um 1160 durch Kaiser Barbarossa erbaut. 1523 wurde die Burg im sogenannten "Reichsritterkrieg" belagert und der Geschützturm zerstört. Der letzte Ritter, Franz von Sickingen, stirbt am 7. Mai 1523.
Seine Söhne bauten die Burg ab 1543 zu einem Renaissance-Schloß um. 1668 erobert der Kurfürst von der Pfalz das Schloß und läßt die Anlage sprengen. 1689 wurde die Burg während des Pfälzischen Erbfolgekrieges von französischen Truppen endgültig zerstört.
Wir laufen über den Parkplatz und folgen dem gelb-roten Balken rechts den Pfad hinunter. Wir gelangen auf einen weiteren Weg und biegen im spitzen Winkel ab. Es geht über die Straße und auf den Pfad. An der Straße geht es nach dem Haus rechts und am Brunnen vorbei auf den Pfad. Nach einer Weile überqueren wir die Straße und folgen der Markierung L2 rechts den Pfad aufwärts. Wir biegen rechts in die Berliner Straße.
Nach Haus Nr. 30 geht es rechts auf den Weg, vor der Marienkapelle links auf den Waldpfad und an der Gabelung einige Meter weiter geradeaus. Bei der Kreuzung laufen wir rechts hinab zur Straße. Wir überqueren diese, laufen einige Meter hinab und links die Stufen hinauf. Es geht rechts ab ("Grillhütte"). Bei der Abzweigung zur Hütte laufen wir geradeaus und passieren die Schranke. Die Markierung führt die Straße hinauf und rechts auf den Fahrweg Richtung "Bismarckturm". An der Wendeschleife geht es geradeaus auf den Fußweg zum Aussichtsturm (2:40).
Der Weg führt unterhalb des Turms abwärts. An Abzweigungen wandern wir geradeaus zum Krämerstein, einem beliebten Kletterfelsen. Kurz darauf geht es im spitzen Winkel mit dem schwarzen Punkt auf weißen Balken rechts ab. Wir queren einen Fahrweg und gelangen auf einen weiteren Pfad, dem wir geradeaus folgen. Wir erreichen Landstuhl, laufen auf den breiten Weg und kurz darauf links hinab. Es geht die Straße hinunter, links in die Saarbrücker Straße und geradeaus durch die Eisenbahnstraße zum Bahnhof (3:15).
Weitere Informationen
Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Landstuhl liegt an der Bahnstrecke von Kaiserslautern nach Homburg.
Einkehren
Möglichkeit zum Einkehren in Landstuhl und bei der Burg Nanstein.
Wanderkarte
Topographische Karte 1:25.000 – Landstuhl / Wallhalben / Thaleischweiler-Fröschen
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
ISBN 978-3-89637-294-9
Die Wanderung wurde am 1. März 2008 aktualisiert.
Steckbrief
Anspruch:- Start / Ende: Bahnhof Landstuhl
- Wanderzeit: 3:15 Std.
- Länge: 12,2 km
- Tiefster Punkt: 246 m
- Höchster Punkt: 358 m
- Summe Steigungen / Gefälle: 249 m










