Hauensteiner Schusterpfad
Hauenstein - Felsdurchbruch - Felsentor - St. Katharinen-Kapelle - Kreuzelfelsen - Backelstein - Hühnerstein - Wanderheim "Dicke Eiche" - Winterkirchel - Trifelsblick - Hängeler Brünnel - Hauenstein
Der Hauensteiner Schusterpfad
Der Hauensteiner Schusterpfad ist ein vom Deutschen Wanderinstitut zertifizierter Premiumweg. Der Name des Wanderwegs weist auf die 125-jährige Schuhtradition des ehemals größten Schuhdorfes Deutschlands hin.
Wegbeschreibung
Wir laufen am Bahnhof die Straße von Hauenstein nach links und an der Kreuzung rechts. Nach dem Netto-Markt geht es links den Adolph-Kolping-Weg hinauf. Wir folgen nun der Markierung des Hauensteiner Schusterpfads, dem schwarzen Schuh auf gelbem Grund, und passieren den Felsdurchbruch. Es geht auf dem Pfad an Felsen vorbei. Bei einer Wegspinne wandern wir geradeaus den Pfad hinauf. An einer Abzweigung geht es links im spitzen Winkel in Kehren hinauf. Wir laufen geradeaus auf den Weg und einige Meter weiter links hinauf zum Felsentor. Wir folgen dem Pfad rechts am Felsen vorbei zum Aussichtspunkt auf dem Nedingfelsen (0:40).
Wir laufen wieder zurück zur Abzweigung und folgen dem Pfad auf dem Grat. An einer Gabelung geht es rechts abwärts. Es geht rechts auf einen Fahrweg und gleich wieder links hinab. Wir queren einen weiteren Weg und erreichen Hauenstein. Es geht rechts auf den Weg und links in die Speyerstraße. Wir wenden uns rechts in die Landauer Straße und einige Meter weiter links auf den Pfad. Wir wandern den Schotterweg hinauf. Bei einem Blick zurück sehen wir den Nedingfelsen. Es geht rechts auf die Straße zur St. Katharinen-Kapelle (1:00).
Es geht wieder zurück zur Abzweigung und geradeaus auf den Fahrweg. Bei einer weiteren Abzweigung wandern wir rechts; auf der rechten Seiten sehen wir bereits den Kreuzelfelsen. Nach einer Rechtskurve geht es links in die Straße "An der Vogelhege" und an derem Ende links in die Weißenburger Straße. Am Ankers Kreuz laufen wir auf den Pfad und halten uns einige Meter weiter scharf rechts. An Abzweigungen folgen wir dem Pfad immer geradeaus hinauf zum Kreuzelfelsen mit der schönen Aussicht auf Hauenstein (1:35).
Wir laufen vom Aussichtspunkt einige Meter zurück und rechts am Felsbild vorbei. Kurz darauf geht es links hinauf. Links geht es zum Felsentisch; wir wenden uns jedoch rechts auf den Pfad. An der Abzweigung zum Kahlen Felsen geht es links und gleich wieder rechts. Bei einer Weggabel bietet sich ein Abstecher nach rechts zum Dörreinfelsen an. Bald darauf lohnt sich rechts der Abstecher zum Backelstein (1:55).
Burg Backelstein
Die Burg Backelstein war eine frühmittelalterliche Holzburg. Eine urkundliche Erwähnung ist nicht bekannt. Heutzutage sind nur noch wenige Pfostenlöcher im Fels zu sehen. Von einem Aussichtsfelsen hat man einen schönen Blick auf die Umgebung.
Nach dem Abstecher folgen wir weiter dem Schusterpfad und halten uns an der Abzweigung rechts. Es geht am Backelsteinblick vorbei und bald darauf rechts auf den Forstweg. Nach einer Weile wandern wir an der Weggabel mit dem Rettungspunkt links hinauf zum Hühnerstein (2:30).
Es geht den Weg hinunter und an der Kreuzung geradeaus. Kurz darauf halten wir uns links. Es geht links auf den Fahrweg, bei der folgenden Weggabel rechts abwärts zum Wanderheim "Dicke Eiche" (2:50).
Wir nehmen den mittleren Weg zur Dicken Eiche.
Dicke Eiche
Die Dicke Eiche war ein etwa 300 Jahre alter Baum, der im März 1994 von Unbekannten mit einer Motorsäge verletzt wurde. Trotz umfangreicher Rettungsmaßnahmen steht heute nur noch der tote Torso. Einige Meter von der alten Eiche entfernt wurde 2007 eine neue gepflanzt.
Es geht schräg rechts den Pfad hinauf. Bald darauf geht es an einer Gabelung rechts hinab zum Winterkirchel (3:10).
Winterkirchel
Das Winterkirchel wurde 1748 errichtet und bereits 1789 während der Französischen Revolution zerstört. 1948/49 wurde die Kapelle neu errichtet.
Wir laufen rechts den Pfad hinauf. An einer Kreuzung nehmen wir den rechten Fahrweg zum Trifelsblick. Bei einer Kurve geht es geradeaus auf den Pfad. Wir wenden uns links auf den Forstweg. Einige Minuten später geht es links auf einen Pfad und erneut auf den Fahrweg. Kurz darauf biegen wir an der Abzweigung rechts ab und folgen dem Weg in der Linkskurve zur Schutzhütte "Vier Buchen" (3:50).
Es geht hier rechts und am Hängelerbrunnen vorbei. Nach einer Kurve wandern wir rechts auf den Hängeler-Pfad. Wir laufen den Schotterweg hinab und kurz darauf auf den zweiten Pfad von links. Es geht scharf links und an der zweiten Abzweigung rechts. Bei der Gabelung galten wir uns rechts. An der folgenden Abzweigung führt unser Weg links hinab; empfehlenswert ist aber noch ein Abstecher geradeaus auf den Felsen.
Wir wenden uns links auf die Straße und links in die Alte Bundesstraße zum Bahnhof, an dem diese Wanderung endet (4:45).
Weitere Informationen
Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Hauenstein liegt an der Bahnstrecke von Landau Richtung Pirmasens.
Mit dem Auto: Auf der B10 von Landau Richtung Pirmasens. Parkmöglichkeit in der Nähe des Bahnhofs vorhanden.
Einkehren
Möglichkeit zur Einkehr im Wanderheim "Dicke Eiche" und in Hauenstein.
Wanderkarten
Topographische Karte 1:25.000 – Naturpark Pfälzerwald Blatt 8 – Östlicher Wasgau mit Bad Bergzabern
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
ISBN 978-3-89637-404-2
Wander- und Erlebniskarte 1:25.000 – Hauenstein & Trifelsland
Pietruska Verlag & Geo-Datenbanken GmbH
ISBN 978-3-934895-44-7
Die Wanderung wurde am 18. Oktober 2009 aktualisiert.
Steckbrief
Anspruch:- Start / Ende: Bahnhof Hauenstein
- Wanderzeit: 4:45 Std.
- Länge: 18,0 km
- Tiefster Punkt: 223 m
- Höchster Punkt: 442 m
- Summe Steigungen / Gefälle: 503 m













