Kolmerkapelle
Fritz-Claus-Stein
Burgruine Stauf
Backelstein
Ruine Wachtenburg
Hohenbergturm

Stäffelsberg, Ruine Guttenberg und der Waldgeisterweg

Bad Bergzabern - Kolmerkapelle - Stäffelsberg - Drei Eichen - Burgruine Guttenberg - Waldgeisterweg - Oberotterbach - Dörrenbach - Bad Bergzabern

Wegbeschreibung

Kolmerkapelle
An der Kolmerkapelle
Bad Bergzabern und Rheinebene
Blick vom Stäffelsbergturm auf Bad Bergzabern und die Rheinebene

Die Wanderung beginnt am Bahnhof in Bad Bergzabern. Am Verkehrskreisel biegen wir links in die Weinstraße (Richtung "Kurzentrum") und gehen dann rechts in die Marktstra­ße. Es geht durch die Fußgängerzone am Marktplatz vorbei und wieder in die Weinstraße, auf der wir geradeaus weitergehen; wir folgen nun dem grünen Dreieck. Wir wenden uns nach links in den Böhämmerweg und gehen an der Abzweigung im Kurgarten geradeaus und an der Minigolfbahn vorbei. Wir überqueren einen Parkplatz mit einer Infotafel über die Wanderwege und folgen nun dem schwarzen Punkt auf weißem Balken geradeaus die Straße hinauf.

An der Kurpfalz-Residenz nehmen wir die zweite Abzweigung rechts und wandern in den Heidbühlenweg. Wir gelangen auf einen Schotterweg und folgen diesem hinauf. Bei der darauffolgenden Kreuzung geht es geradeaus weiter aufwärts und an der Sitzgarnitur vor­bei. An einer weiteren Kreuzung geht es scharf links hinauf und bald darauf links auf den Pfad zur Kolmerkapelle (1:15).

Kolmerkapelle

Die Kolmerkapelle ist eine der beliebtesten Wallfahrtskirchen der Südpfalz. Sie wurde zwischen 1285 und 1320 erbaut und erstmal 1470 urkundlich erwähnt. Sie wurde mehrmals zerstört und wieder aufgebaut.

Wir laufen den Forstweg hinauf und halten uns an der Wegspinne links. Wir folgen nun dem weißen Dreieck und wan­dern einige Meter weiter rechts auf den Pfad zum Aussichtsturm auf dem Stäffelsberg (1:35).

Ruine Guttenberg
Ruine Guttenberg

Der Weg führt links am Turm vorbei hinunter. An der Abzweigung kurz darauf laufen wir geradeaus weiter. Einige Meter nach einer Sitzbank führt der Pfad in einer Rechtskurve abwärts. An der Abzweigung kurz drauf geht es links ab. Wir biegen rechts auf den Forst­weg, dem wir in der LInkskurve folgen. Kurz darauf führt unsere Markierung nach links. Nach einer Weile kommen wir an den Überresten eines Bunkers vorbei und gelangen wieder auf einen Fahrweg, dem wir nach links folgen. Schließlich gelangen wir zum Parkplatz "Drei Buchen" und gehen geradeaus Richtung "Mundatwald". Wir folgen nun dem blauen Kreuz und gehen an der Wegspinne mit der Markierung 2 links hinauf zur Ruine Guttenberg (2:20). Bei guter Sicht schweift der Blick vom Stäffelsberg über den Schwarzwald mit der Hornisgrinde bis zum Straßburger Münster.

Burg Guttenberg

Die Burg Guttenberg wurde im 12. Jahrhundert als Reichsburg erbaut. 1150 wurde sie das erst Mal erwähnt und ab 1287 war sie im Besitz der Grafen von Leiningen. 1525 wurde sie im Bauernkrieg zerstört und wurde nicht mehr aufgebaut. Seit dem Zweiten Weltkrieg ist die Ruine Eigentum des Landes Rheinland-Pfalz; sie stand aber von 1949 bis 1986 unter französischer Verwaltung.

Waldgeisterweg
Waldgeister im Otterbachtal

Nach Besichtigung der Burgruine laufen wir wieder hinunter zur Wegspinne und laufen rechts mit der Wegmarkierung "gelb-grün" Richtung "Oberotterbach/Waldgeisterweg". Wir passieren die Grünlochquelle. An Abzweigungen wandern wir jeweils geradeaus weiter. Im Eicheltal treffen wir auf den Beginn das Waldgeisterwegs. Hier biegen wir mit unserem Wegzeichen rechts ab.

Waldgeisterweg bei Oberotterbach

Entlang des Waldgeisterwegs im Otterbachtal stehen skurrile Figuren, die vom Künstler Volker Dahl in unzähligen ehrenamtlichen Stunden aus Wurzeln, Holzstümpfen und Baumstämmen ge­schnitzt wurden.

Nach einer Weile kommen wir an der Brändelsmühle vorbei; hier endet der Waldgeisterweg. Es geht die Straße hinunter nach Oberotterbach. Wir laufen die Straße hinunter und biegen nach einer Weile links in die Handwerksgasse Richtung "Dörrenbach". Wir folgen nun dem Wegzeichen "grüne Traube auf weißem Grund" ("Wanderweg Deutsche Weinstra­ße"). Am Ende der Straße wenden wir uns nach rechts und einige Meter weiter links in den Lenkerweg. Der Weg führt geradeaus in die Weinberge. Es geht scharf rechts das Sträßchen hinunter, biegen kurz darauf links auf den Pfad und überqueren einen Bach. Wir folgen der Markierung nach links und gleich wieder nach rechts. Der Weg führt nun hinauf; an Abzweigungen folgen wir dem Hauptweg. Von hier aus kann man wieder die Rheinebene bis zum Schwarzwald überblicken. An der Weggabel laufen wir geradeaus. Nach einem starken Anstieg wandern wir am Sportplatz vorbei und hinunter nach Dörrenbach (3:40).

Blick auf Bad Bergzabern und die Rheinebene
Blick auf Bad Bergzabern und die Rheinebene

Wir biegen vor der Kirche rechts ab Richtung "Bad Bergzabern". Es geht links in die Wiesenstraße und nach dem Park­platz rechts den Pfad hinunter. Es geht im Talgrund entlang; an einer Abzweigung bleiben wir links vom Bach. Kurz darauf geht es an der Weggabel links. Nach einer Linkskurve geht es geradeaus und aus dem Wald heraus. Rechts ist bei guter Sicht Karlsruhe zu sehen, vor uns liegt Bad Bergzabern. Es geht rechts auf dem Betonweg hinunter und an der Kreuzung nach links. Wir folgen nun diesem Weg und gelangen wieder zum Parkplatz mit der Infotafel. Wir biegen hier rechts ab und gehen mit dem grünen Dreieck durch den Kurpark bis zur Weinstraße. Es geht geradeaus und bei der Rechtsbiegung weiter durch die Marktstraße und die Fußgängerzone. Wir laufen nach links in die Weinstraße und er­reichen wieder den Bahnhof, dem Ende der Wanderung (5:45).

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit der Regionalbahn von Neustadt/Weinstraße Richtung Karlsruhe, in Winden umsteigen in die Bahn nach Bad Bergzabern.


Einkehren

Möglichkeit zur Einkehr in Oberotterbach, Dörrenbach und Bad Bergzabern.

Wanderkarten

Topographische Karte 1:25.000 – Naturpark Pfälzerwald Blatt 8 – Östlicher Wasgau mit Bad Bergzabern
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
ISBN 978-3-89637-404-2

Wander-, Rad- und Freizeitkarte 1:25.000 – Bad Bergza­berner Land
Pietruska Verlag & Geo-Datenbanken GmbH
ISBN 978-3-934895-75-1

Die Wanderung wurde am 18. Mai 2009 aktualisiert.