Rund um Burg Trifels
Wanderungen
Wanderung zu den Burgruinen Scharfenberg und Anebos und weiter zur Burg Trifels.
Scharfenberg, Anebos und Trifels
Vom Hohenberg schweift der Blick zur Burg Trifels, über das Queichtal und Annweiler.
Auf den Hohenberg
Von der Kletterhütte zum Asselstein und auf den Ebersberg zum Wasgaublick.
Ebersberg und Wasgaublick
Wanderung zur Rehbergquelle und zum Rehbergturm mit einem wunderbaren Blick auf Burg Trifels.
Rehbergquelle und Rehbergturm
Geschichte
Die Burg Trifels wurde erstmals 1081 urkundlich erwähnt und 1113 Reichsburg. Zwischen 1125 und 1298 wurden mehrmals die Reichskleinodien, also Krone, Reichsapfel und Zepter, auf der Burg aufbewahrt. Dies geschah meist bei einer Thronvakanz, bis ein neuer Herrscher gewählt war.
1193 wurde Richard von Löwenherz gefangen genommen und auf dem Trifels inhaftiert.
Gegen Ende des 13. Jahrhunderts verlor die Burg Trifels an Bedeutung. Ab 1410 gehörte sie zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. 1602 wurde sie durch einen Blitzschlag, der ein Feuer verursachte, größtenteils zerstört. Während des Dreißigjährigen Krieges diente die Ruine noch als Zufluchtsstätte. Später wurde die Anlage als Steinbruch missbraucht, das heißt, die Bevölkerung der Umgebung nutzte die Steine der Burg zum Häuserbau.
1841 wurden durch das Königreich Bayern erste Sanierungsmaßnahmen eingeleitet. Im Dritten Reich wurde die Burg ab 1938 wieder aufgebaut. Allerdiings wurde der Palas als völlige Neuschöpfung errichtet, da das ursprüngliche Aussehen nicht bekannt war. Die Sanierung zog sich bis in die 1970er Jahre hin.










