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Bergbau am Donnersberg

Imsbach - Katharinengruben - Kupferberghütte - Kronbuchhütte - Ruine Hohenfels - Beutelfels - Rote Halde - Besucherbergwerk „Weiße Grube“ - Imsbach

Geschichte

Der Donnersberg entstand im Perm-Zeitalter durch vulkanische Hebung, war jedoch kein aktiver Vulkan. Im Südwesten des Donnersbergs sind hydrothermale Mineralisa­tionen zu finden.

Bereits zu Zeiten der Kelten und Römer wurde hier nach Erz geschürft. Im 15. Jahr­hundert wurden die ersten Gruben in der Neuzeit in Betrieb genommen. Der Berg­bau bei Imsbach wurde 1921 eingestellt.

Wanderung

Die beschriebene Wanderung ist eine Kombination aus dem Kupferweg 2 (Markierung K-2) und Eisenweg (Wegzeichen E), die durch das ehemalige Bergbaugebiet im Südwesten des Donnersbergs führen. Unterwegs stehen Infotafeln, die über die Geschichte und die Gesteine Auskunft geben. Zum Abschluss bietet sich noch ein Gang durch das Pfälzische Bergbaumuseum an, das Start- und Endpunkt der Tour ist.

Länge: 12,6 km, An-/Abstieg: 360 m

Karte


Wegstrecke

Katharina I
ehem. Grube „Katharina I“
Rastplatz mit Aussicht
Rastplatz mit Aussicht
Beutelfels
Blick vom Beutelfels
Rote Halde
Rote Halde

Unsere Wanderung beginnt am Pfälzischen Bergbaumuseum in Imsbach. Wir laufen mit der Markierung K-2 in die Ortsstraße und rechts in die Lützelbachstraße, der wir an der Abzweigung rechts hinauf folgen. Bei der Kreuzung geht es links in die Straße „Am Kupferberg“ und am Ende links auf den Schotterweg. Kurz darauf wandern wir links auf den Pfad („alte Rollbahn“). Es geht links auf den Schotterweg und an der gesperrten Schweinstal-Brücke vorbei. Bei der Abzweigung wenden wir uns scharf links und passieren den Theodorschacht. Einige Minuten später geht es an einer Weggabel geradeaus und kurz darauf rechts auf den Schotterweg zu den Katharinengruben. Zur Grube „Katharina I“ laufen wir links den Hang hinauf (0:45).

Es geht wieder zurück auf den Weg. Kurz darauf passieren wir die ehemalige Grube „Katharina II“ und den Bienstandstollen. An einer Verzweigung geht es rechts den Pfad hinauf. Nach einer Weile passieren wir einen Aussichtspunkt mit Rastmöglichkeit und Blick ins Alsenztal. Wir kreuzen einen Forstweg und erreichen die ehemalige Grube „Grüner Löwe“.

Wir gelangen zu einer Wegspinne; hier bietet sich ein Abstecher mit dem blauen Punkt blauer Punkt geradeaus zur Kupferberghütte an, von der erneut der Blick über das Alsenztal und Rockenhausen bis zum nördlichen Pfälzerwald schweift (1:25).

Ruine Hohenfels
Mauerreste der Burg Hohenfels

Es geht denselben Weg zurück zur Wegspinne; wir folgen dem Pfad mit der Markie­rung K-2 und biegen links auf den Fahrweg. Einige Meter weiter geht es rechts auf den Waldweg und an der folgenden Abzweigung links. Kurz darauf wandern wir in der Kurve geradeaus den schmalen Pfad bergab und passieren nach einer Kurve einen Einbruchtrichter und das Mundloch der ehemaligen Grube „Reich Geschiebe“.

Es geht den Forstweg hinab und an der folgenden Gabelung links. Wir wenden uns am Ende links auf den Forstweg, richten uns nun nach der Markierung E und passieren die Infotafel zum Naturreservat Hohfelshalde. Wir erreichen den Marx-Georg-Brunnen; rechts sehen wir die Hinweistafel zum Scharzen Schacht. Wir fol­gen dem Forstweg links am Brunnen vorbei geradeaus das Langenbachtal aufwärts. Nach einem kräftigen Aufstieg geht es bei der Wegspinne an der Kronbuchhütte die zweite Abzweigung rechts und weiter auf dem Eisenweg (Markie­rung E) (2:25).

Bei einer Kreuzung geht es geradeaus hinauf. An der Hinweistafel zur Ruine Hohenfels verlassen wir das Wegzeichen E und folgen dem unmarkierten schmalen Pfad am Hügel entlang zu den Überresten der Burg Hohenfels (2:40).

Wir gelangen wieder zurück auf den Weg und folgen der Markierung E nach rechts. Bei einer Abzweigung halten wir uns links. Bald darauf geht rechts ein Pfad zum Beutelfels mit einer herrlichen Sicht auf die Umgebung ab (2:55).

Wir laufen wieder ein Stück zurück und an der Abzweigung rechts. Es geht rechts den Pfad mit der Markierung E Richtung „Eisernes Tor/Imsbach“ hinunter. Wenige Minuten später geht es an einer Abzweigung scharf rechts hinab. Wir wandern auf den Ryolith-Felsen um die Löwenbergs-Ruhe herum und laufen geradeaus auf einen Pfad. Einige Meter weiter geht es links hinab zur Roten Halde. Wir laufen an der Infotafel links den rötlichen Pfad an der Halde entlang abwärts und erreichen die Weiße Grube (3:15).

Wir folgen dem Schotterweg hinunter und in der Kurve zu einem Parkplatz. Es geht rechts auf die Straße und am Eisernen Tor, dem Mundloch des Gienanth-Stollens, vorbei. Wir orientieren uns nun wieder an dem Wegzeichen K-2. Bei einem Blick zurück können wir den Beutelfels am Berg erkennen. Wir gelangen nach Imsbach und folgen der Gienanthstraße geradeaus. Kurz darauf erreichen wir das Pfälzische Bergbaumuseum, an dem die heutige Wanderung endet (3:50).

Die Wanderung wurde am aktualisiert.