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Rittersteine

Bei den Rittersteinen handelt es sich um Steinmarken, die zur Orientierung für den Wanderer dienen. Sie sind nahezu über das ganze Gebiet des Pfälzerwaldes verstreut und kennzeichnen geschichtlich oder heimatkundlich bemerkenswerte Örtlichkeiten. Zu diesem Zweck wurden teilweise Findlinge aufgestellt, teilweise auch vor Ort vorhandene Felsen oder Mauern genutzt, um die Informationen anzubringen. Auf den Rittersteinen steht eine kurze, die erinnerungswürdige Stelle bezeichnende erläuternde Inschrift. Sie sind überwiegend mit dem Kürzel „PWV”, der Abkürzung für den Pfälzerwald-Verein, signiert.

Die Rittersteine sind nach dem Forstdirektor Karl Albrecht von Ritter, dem Gründungsvorsitzenden des PWV, benannt, der sich Anfang des 20. Jahrhunderts um die Aufstellung verdient machte. Die Anregung für diese Steine gab Prof. Dr. Daniel Häberle. In den Jahren von 1910 bis 1914 wurden über 200 Rittersteine errichtet. Heutzutage sind 306 Rittersteine vorhanden, jeder Ritterstein wird mit einer Nummer geführt.

Liste von Rittersteinen

Weitere Kategorien

Literatur

Rittersteine im Pfälzerwald

Rittersteine im Pfälzerwald

Gedenksteine und Inschriften - Eine steinerne Geschichtsschreibung
von Walter Eitelmann

5. Auflage 2005, 405 Seiten, ISBN: 978-3-00-003544-3

erhältlich beim Pfälzerwald-Verein

Geocaching

Bei dem Safari-Cache ist das Ziel, einen Ritterstein zu finden, der noch nicht von anderen Mitspielern aufgesucht wurde.

Karte

Alle beschriebenen Ziele sind auch auf einer Übersichtskarte zu finden.

A-Z

Alle Sehenswürdigkeiten sind in einem alphabetischen Verzeichnis aufgeführt.