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Besucherbergwerk Nothweiler

Ritterstein Nr. 9

Historie

Mundloch des St.-Anna-Stollens
Mundloch des St.-Anna-Stollens
Im St.-Anna-Stollen
Im St.-Anna-Stollen
Ritterstein am St.-Anna-Stollen
Ritterstein am St.-Anna-Stollen

Das Besucherbergwerk Nothweiler befindet sich im südlichen Pfälzerwald nahe des gleichnamigen Ortes. Seit wann hier Eisenerz abgebaut wurde, ist nicht bekannt, gesichert ist die Nutzung ab dem Jahre 1582. Das Erz wurde in der Eisenhütte im nahen Schönau verarbeitet. Es hatte einen hohen Mangangehalt, das eine hohe Festigkeit des erzeugten Stahls bewirkte.

Der St.-Anna-Stollen, das heutige Schaubergwerk, wurde 1829 angebrochen, nachdem um 1810 die bekannten Erzvorräte erschöpft waren. Im Jahre 1883 wurden die Hütte und die Erzgrube geschlossen, da eine Eisengewinnung mit Holzkohle nicht mehr gewinnbringend gegen die billige Steinkohle möglich war. Das Interesse verschob sich auf andere Bergbaureviere.

Das Schaubergwerk wurde 1978 eingeweiht und ist seitdem für die Öffentlichkeit auf 420 Metern zugänglich. Die Gesamtlänge der von Hand geschlagenen Stollen beträgt etwa 10.000 Meter. Während einer Führung sind u.a. Wetterschacht, Sturzschacht und Zisterne einsehbar.

Direkt am Eingang zum Mundloch befindet sich ein Ritterstein mit der Aufschrift: „Glückauf L. v. G. 1838”, der an Johann Ludwig Gienanth erinnert, der 1835 das Schönauer Hüttenwerk mit der Erzgrube kaufte. Das Mundloch des St.-Anna-Stollens wurde 1838 fertiggestellt.

49° 4' N, 7° 48' 34" O/ 354 m über NN

DD,dddd°(WGS84)
49.06672° N, 7.80938° O
DD° MM,mmm'(WGS84)
49° 4.003' N, 7° 48.563' O
DD° MM' SS"(WGS84)
49° 4' N, 7° 48' 34" O
UTM(WGS84)
32U 413032 5435555

Wanderung

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