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Burg Berwartstein

Historie

Burg Berwartstein
Küche Burg Berwartstein
Küche der Burg Berwartstein

Die Burg Berwartstein wurde erstmals 1152 als Geschenk von Kaiser Barbarossa an den damaligen Speyerer Bischof erwähnt. Sie wurde 1314 eingenommen und zerstört. Bald darauf wurde sie jedoch wieder aufgebaut. 1591 brannte die Burg Berwartstein nach einem Blitzschlag aus und wurde zur Ruine. Ab 1893 wurde die Burg wieder ausgebaut und dient seitdem als Wohnstatt.

Bekannt ist auch ein Bewohner der Burg, Hans von Trotha, auch Hans Trapp genannt. Er erhielt die Burg als erbliches Lehen und wohnte hier ab 1480. Er ließ im Jahre 1485 die nahe Wieslauter aufstauen und entzog damit dem acht Kilometer entfernten Weißenburg das Wasser. Als der Abt des Klosters Weißenburg sich beschwerte, sorgte von Trotha für das Einreißen des Dammes. Dies verursachte eine heftige Überschwemmung des Ortes. Als Konsequenz wurde gegen ihn vom König die Reichsacht verhängt und vom Papst 1499 der Kirchenbann ausgesprochen. Dies kümmerte ihn jedoch wenig, er lebte bis zu seinem natürlichen Tod 1503 in der Burg Berwartstein.

Auch gibt es eine Sage, dass die Burgherrin Barbara bei einem Brand vom Feuer überrascht wurde und auf die nördliche Terrasse flüchtete. Da ihr der Ausgang durch die Flammen versperrt war, sprang sie kurzentschlossen in den Tod. In stillen Nächten erscheint sie auf der Burgterrasse. Auch wird gesagt, dass sie in der Geisterstunde als weiße Frau in der Burg umherwandert und in den unterirdischen Gängen anzutreffen sei.

49° 6' 3" N, 7° 51' 46" O/ 280 m über NN

DD,dddd°(WGS84)
49.10829° N, 7.8628° O
DD° MM,mmm'(WGS84)
49° 6.497' N, 7° 51.768' O
DD° MM' SS"(WGS84)
49° 6' 3" N, 7° 51' 46" O
UTM(WGS84)
32U 417004 5440117

Wanderung

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