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Dr.-Sprater-Pfad

Ritterstein Nr. 185

Historie

Ritterstein „Dr.-Sprater-Pfad”
Ritterstein „Dr.-Sprater-Pfad”

Dr. Friedrich Sprater (9. Juni 1884 bis 6. November 1952), geboren in Neustadt, war ein pfälzischer Historiker und einer der bedeutendsten Wissenschaftler der Pfalz. Er studierte in München klassische Archäologie. Lange Jahre leitete er als Direktor das Historische Museum der Pfalz in Speyer. Er leitete viele Ausgrabungen, u. a. 1907/08 bei den Heidenlöchern oberhalb von Deidesheim. Diese deutete er allerdings fälschlicherweise als eine Siedlung aus keltischer Zeit. Sein wichtigstes Projekt war die Untersuchung der Reichsburg Trifels in den Jahren 1935 bis 1938, wobei er die geplante Restaurierung vorbereitete.

Er trat 1937 in die NSDAP ein und schrieb für diverse NS-Publikationen. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges versuchte er seine Reputation wiederherzustellen und ließ im Historischen Museum belastendes Material entfernen.

Dr. Sprater schrieb viele wissenschaftliche Abhandlungen über die Vor- und Frühgeschichte der Pfalz. Er setzte sich besonders für die Belange und Ziele des Pfälzerwald-Vereins ein und führte viele Lehrwanderungen.

Der Pfälzerwald-Verein ehrte sein Mitglied am 8. November 1953 durch die feierliche Benennung des neu erbauten Südpfades auf dem Kesselberg in Dr.-Sprater-Pfad. Der Ritterstein steht am Beginn des Pfades.

49° 17' 1" N, 8° 2' 34" O/ 587 m über NN

DD,dddd°(WGS84)
49.28362° N, 8.04266° O
DD° MM,mmm'(WGS84)
49° 17.017' N, 8° 2.56' O
DD° MM' SS"(WGS84)
49° 17' 1" N, 8° 2' 34" O
UTM(WGS84)
32U 430377 5459426

Wanderung