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Heidenlöcher

Ritterstein Nr. 260

Historie

Heidenlöcher

Die Heidenlöcher liegen auf dem 347 Meter hohen Martensberg. Sie werden von einer ringförmigen Wallmauer aus Bruchsteinen umschlossen. Innerhalb der Mauer befinden sich Fundamente von 65 Behausungen aus dem 9.-10. Jahrhundert. Die Anlage wurde vermutlich in Fronarbeit als Fliehburg von den Bewohnern der Rheinebene errichtet, um vor räu­berischen Normannen und Hunnen fliehen zu können. Von einer gewaltsamen Zerstörung ist nicht auszugehen, der heutige Zustand ist auf Verfall zurückzuführen.

In den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts rückte die Fliehburg erstmals in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit. Die wissenschaftliche Ausgrabung wurde 1907/08 unter Leitung von Dr. Friedrich Sprater vom Historischen Museum der Pfalz vorgenommen. Er vermutete damals fälschlicherweise, dass es sich um eine Siedlung aus keltischer Zeit handele.

Östlich des südlichen Tores befindet sich ein Ritterstein, der auf dieses Denkmal hinweist.

49° 24' 55" N, 8° 9' 53" O/ 347 m über NN

DD,dddd°(WGS84)
49.41523° N, 8.16483° O
DD° MM,mmm'(WGS84)
49° 24.914' N, 8° 9.89' O
DD° MM' SS"(WGS84)
49° 24' 55" N, 8° 9' 53" O
UTM(WGS84)
32U 439423 5473952

Wanderung

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