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Kriemhildenstuhl

Historie

Kriemhildenstuhl

Der Kriemhildenstuhl oberhalb von Bad Dürkheim ist ein ehemaliger römischer Steinbruch. Er war um das Jahr 200 v. Chr. in Betrieb und wurde von der 22. Legion der römischen Armee betrieben, die in Mainz stationiert war.

Der Name kommt daher, dass im Mittelalter der Steinbruch fälschlicherweise mit dem Nibelungenlied in Verbindung gebracht wurde. Die ersten wissenschaftlichen Ausgrabungen fanden 1884 statt. Während des Nationalsozialismus wurde durch Grabungen erfolglos versucht, den Steinbruch als altgermanische Kultanlage zu belegen.

In den Felswänden sind verschiedene Inschriften und Zeichnungen vorhanden, die von den römischen Legionären stammten.

Oberhalb des Steinbruchs steht eine Schutzhütte. Von dort schweift der Blick über Bad Dürkheim zum Flaggenturm.

49° 27' 5" N, 8° 9' 33" O/ 242 m über NN

DD,dddd°(WGS84)
49.46379° N, 8.15917° O
DD° MM,mmm'(WGS84)
49° 27.827' N, 8° 9.55' O
DD° MM' SS"(WGS84)
49° 27' 5" N, 8° 9' 33" O
UTM(WGS84)
32U 439073 5479355

Wanderung