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Stumpfwaldgericht (Neun Stühle)

Ritterstein Nr. 289

Historie

Stumpfwaldgericht

Das Stumpfwaldgericht oder Landgericht auf dem Stampe, später Rügegericht Neun Stühle, ist eine Gerichtsstätte der Grafen von Leiningen im Pfälzerwald und gehört zu den drei kaiserlichen Landgerichten im Wormsgau.

Angeblich war hier schon in der germanischen oder sogar keltischen Zeit eine Gerichts- oder Thingstätte. Die alte Gerichtsstätte wurde 1933 rekonstruiert: Das Denkmal besteht aus einem Ring aus neun kleinen quaderförmigen Steinen, den Kleinen Stühlen. Je einer der Stühle steht für die neun waldberechtigten Gemeinden der Umgebung, die sogenannten Neunmärker. In der Mitte der Kleinen Stühle steht der Große Stuhl, ein Quaderstein, der die Auf­schrift "Landgericht der Grafen vom Wormsgau und Herzöge von Franken 6.-15. Jahrh." trägt.Die Neun Stühle standen ursprünglich etwa 300 m weiter südlich.

49° 31' 3" N, 7° 56' 6" O/ 385 m über NN

DD,dddd°(WGS84)
49.51746° N, 7.94996° O
DD° MM,mmm'(WGS84)
49° 31.048' N, 7° 56.998' O
DD° MM' SS"(WGS84)
49° 31' 3" N, 7° 56' 6" O
UTM(WGS84)
32U 423997 5485512

Wanderung